Ex-1860-Stürmer überraschend verstorben – einst traf er gegen Legende Buffon

Traurige Nachricht für den TSV 1860: Markus Beierle, der zu Bundesliga-Zeiten für die Löwen stürmte, ist überraschend verstorben. Für Sechzig traf er einst im Europapokal.
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Archivbild vom 22. April 2001: Martin Max (l.) Thomas Häßler (2.v.l.), Daniel Borimirov (2.v.r.) und Daniel Bierofka (r.)  gratulieren Markus Beierle (Mitte) zu seinem Treffer zum 2:1 gegen den VfB Stuttgart.
Archivbild vom 22. April 2001: Martin Max (l.) Thomas Häßler (2.v.l.), Daniel Borimirov (2.v.r.) und Daniel Bierofka (r.) gratulieren Markus Beierle (Mitte) zu seinem Treffer zum 2:1 gegen den VfB Stuttgart. © Frank_Leonhardt (dpa)

Der langjährige Bundesligaprofi Markus Beierle ist im Alter von nur 54 Jahren überraschend gestorben. Den Tod des ehemaligen Stürmers bestätigte sein Ex-Verein Eintracht Frankfurt am Mittwoch. "Eintracht Frankfurt ist in diesen schweren Stunden in Gedanken bei Familie, Angehörigen und Freunden von Markus Beierle", hieß es in einer Mitteilung.

Beierle war in der Saison 2000/01 für den TSV 1860 aktiv, kam dabei aber über die Rolle als Joker nicht hinaus. In Bundesliga, DFB-Pokal sowie Champions-League-Qualifikation und Uefa-Cup war der damalige Neuzugang vom MSV Duisburg zu 24 Pflichtspieleinsätzen gekommen, erzielte vier Tore und bereitete weitere zwei vor.

Beierle: Bestes 1860-Spiel im Uefa-Cup gegen Parma

Archivbild vom 23. November 2000:
Markus Beierle (Mitte) setzt sich gegen Antonio Benarrivo (li.) und Stefano Torrisi (beide Parma) durch.
Archivbild vom 23. November 2000: Markus Beierle (Mitte) setzt sich gegen Antonio Benarrivo (li.) und Stefano Torrisi (beide Parma) durch.

Seinen stärksten Einsatz im Löwen-Trikot mit der Nummer 19 hatte Beierle im Drittrunden-Hinspiel des Uefa-Cups bei der AC Parma (u.a. mit Gianluigi Buffon im Tor, Fabio Cannavaro, Stephen Appiah, Johan Micoud und Vincenzo Montella) im November 2000, als er Sechzig mit einem Tor und einer Vorlage nach 0:2 noch ein 2:2 rettete. Ein 0:2 im Rückspiel im Olympiastadion bedeutete allerdings das Europapokal-Aus der Giesinger. Nach nur einem Jahr zog Beierle weiter zu Hansa Rostock.

Insgesamt kam er auf 123 Bundesligaspiele und 32 Tore. Nach dem Ende seiner Profikarriere im Jahr 2007 lebte Beierle zuletzt im hessischen Bad Vilbel und spielte noch bis 2015 für den Amateurverein SC 1959 Dortelweil. Beierle hinterlässt seine Ehefrau und zwei Kinder.

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