Es ist fix! Dähne verlängert beim TSV 1860

Das waren es nur noch 14! Bis Freitagnachmittag um kurz vor 15 Uhr waren es 15 Profiverträge, die in diesem Sommer beim TSV 1860 auslaufen. Nun kann Sport-Boss Manfred Paula immerhin schon mal einen Namen von seiner To-do-Liste streichen. Denn einer der wichtigsten Leistungsträger im Kader bleibt ein Löwe: Thomas Dähne.
Der gebürtige Oberaudorfer, der im vergangenen Sommer als Ersatz für Kult-Keeper Marco Hiller (29) nach Giesing gewechselt war, hat seinen Vertrag an der Grünwalder Straße 114 um zwei weitere Spielzeiten verlängert – oder präziser: "bis mindestens 2028" wie die Löwen am Freitag mitteilten.
Dähne: "Es macht mich stolz, ein Löwe zu sein"
"Ich bin sehr dankbar für das gegenseitige Vertrauen und die Wertschätzung, die ich hier beim TSV 1860 München erleben darf", sagt Thomas Dähne. "Es macht mich stolz, ein Löwe zu sein und auch die kommenden beiden Jahre hier im Tor zu stehen."
In der laufenden Saison kam Dähne bislang in 29 Liga-Partien sowie drei Spielen im Landespokal zum Einsatz und blieb dabei in zehn Partien ohne Gegentreffer. Nicht nur seine Statistiken, sondern auch seine souveräne Ausstrahlung auf dem Platz machen den 32-Jährigen, der mit seiner Familie in Salzburg wohnt, zu einem der besten Keeper der Dritten Liga.
Angesichts der großen Fußstapfen, die Vorgänger und Publikumsliebling Hiller, der die Löwen nach 17 Jahren in Richtung KAS Eupen (zweite belgische Liga) verlassen hatte, keine Selbstverständlichkeit, dass der Schlussmann auch die Anhängerschaft von sich überzeugen konnte.
1860-Boss Paula kann Dähne halten – trotz Interesse aus höheren Ligen
Mit dem Dähne-Deal ist Sport-Boss Paula ein Coup gelungen. Denn nach AZ-Informationen waren am Bundesliga-erfahrenen Schlussmann (Aufstieg 2024 mit Holstein Kiel) auch höherklassige Klubs interessiert. Paula sagt deshalb wohl nicht ohne Stolz: "Thomas Dähne zählt zu den besten Torhütern der Dritten Liga und ist in unserer Mannschaft ein extrem wichtiger Spieler, der mit unbändigem Willen und einwandfreiem Charakter vorangeht." Und Paula weiter: "Daher freut es mich sehr, dass wir auch in den kommenden beiden Spielzeiten auf ihn zählen können."
Oder auch länger? Hinter dem Wörtchen "mindestens" könnte sich durchaus eine Option auf eine weitere Spielzeit im Löwen-Leiberl verbergen.
So oder so, der Deal hat auf jeden Fall Signalwirkung nach außen – und innen. Dass sich der Oberbayer trotz des erneut verpassten Aufstiegs nach reiflicher Überlegung doch für einen Verbleib bei den Löwen entschieden hat, dürften andere Leistungsträger wie beispielsweise Thore Jacobsen oder Jesper Verlaat durchaus zur Kenntnis nehmen und womöglich in ihre eigenen Zukunftsplanungen einfließen lassen.