Endlich Lob für Rösler

Der Ex-Gladbacher Sascha Rösler galt schon als Fehleinkauf. Jetzt scheint er angekommen zu sein bei 1860.
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Endlich hat Sascha Rösler (in der Mitte) mal wieder Grund zu jubeln bei 1860. Mit ihm freuen sich Benny Lauth (li.) und Aleksandar Ignjovski.
dpa Endlich hat Sascha Rösler (in der Mitte) mal wieder Grund zu jubeln bei 1860. Mit ihm freuen sich Benny Lauth (li.) und Aleksandar Ignjovski.

Der Ex-Gladbacher Sascha Rösler galt schon als Fehleinkauf. Jetzt scheint er angekommen zu sein bei 1860.

MÜNCHEN Ob es sein bestes Spiel für 1860 war? Sascha Rösler muss nicht lange überlegen: „So viele gute waren es ja nicht.“

Das stimmt wohl. Tatsächlich hat Rösler oft schwach gespielt in diesem bald einen Jahr, seit er aus Mönchengladbach nach München kam. Irgendwie schien er, der in Ulm, Aachen und Mönchengladbach immer ein torgefährlicher Spielgestalter war, bei den Löwen kein Bein auf Boden zu bekommen. Auch Rösler selbst fiel zu seinen Leistungen meist nur das Wort „schlecht“ ein.

Nach dem 1:0 in Bielefeld hatte er sich sogar selbst eine Frist bis zur Winterpause gesetzt. „Ich will dem Klub nicht auf der Tasche liegen“, hatte der 32-Jährige gesagt. Ihn loswerden wollen dürfte bei 1860 aber mittlerweile keiner mehr. Denn seit Bielefeld, wo Trainer Lienen ihn zum ersten Mal als hängende Spitze neben Benny Lauth einsetzte, wird Rösler immer besser. Am Samstag krönte er einen tollen Sololauf mit einem genauen Pass auf den heranstürmenden Alexander Ludwig, der dann das 1:0 erzielte. Auch an allen anderen Torszenen der Löwen war Rösler beteiligt. „Sascha hat ein tolles Spiel gemacht. Er hilft viel im Mittelfeld aus, sorgt für die Organisation“, lobte Lienen. Rösler scheint endlich angekommen bei 1860.

fil

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