Einzelkritik: Fünf Mal die Zwei für kampfstarke Löwen

Der TSV 1860 München gewinnt knapp aber letztich verdient gegen den SV Meppen. Vor allem Spielmacher Bekiroglu überzeugte - und Marco Hiller, der die wenigen Chancen der Meppener parierte. Die Einzelkritik.
| Matthias Eicher
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Schoss das Elfmetertor und damit die Löwen zum Sieg: Philipp Steinhart.
imago/Sven Simon Schoss das Elfmetertor und damit die Löwen zum Sieg: Philipp Steinhart.

Der TSV 1860 München gewinnt knapp aber letztich verdient gegen den SV Meppen. Vor allem Spielmacher Bekiroglu und Torschütze Steinhart überzeugten - und Marco Hiller, der die wenigen Chancen der Meppener parierte. Die Einzelkritik.

München - Die ersten 45 Minuten waren sehr ansprechend, die zweite Hälfte dann vor allem umkämpft: Der TSV 1860 München gewinnt sein Heimspiel gegen den SV Meppen und nimmt damit Revanche für die Hinspielniederlage. Sechzig spielte zu Beginn sehr druckvoll - und hielt diesmal auch die Null (hier gibt's den Liveticker zum Nachlesen). Die Löwenspieler in der Einzelkritik.

MARCO HILLER: NOTE 2

Anfangs bei mehreren Distanzschüssen auf dem Posten. Verdiente sich nicht durch die ganz großen Paraden, aber eine Vielzahl an gelungenen Arbeitsnachweisen die AZ-Note zwei.

HERBERT PAUL: NOTE 3

Ordentliche Leistung des Rechtsverteidigers, der seine Herausforderungen meist routiniert löste. Mit einer Prise Präzision im Vorwärtsgang hätte 1860 womöglich alles klar machen können.

FELIX WEBER: NOTE 2

Hatte Meppens gefährlichen Angreifer Nick Proschwitz mit seinen Nebenmannen gut im Griff, so dass Hintermann Hiller meist nur bei Flanken und Fernschüssen aktiv werden musste.

SIMON LORENZ: NOTE 2

Gefiel nicht nur durch gewohnt gute Abwehrarbeit, sondern auch durch seine Ballsicherheit und Ideen in der Spieleröffnung.

PHILLIPP STEINHART: NOTE 2

Sechzigs Strafstoß-Schütze hat wieder zugeschlagen. Defensiv zwei, drei Mal zu leicht (aber folgenlos) ausgespielt, traf er vom Punkt ins Schwarze. Saisontor Nummer 4,Trefferquote weiter 100 Prozent.

STEFAN LEX: NOTE 3

Schon früh gut in Sechzigs Offensivspiel eingebunden. Vergab anfangs eine dicke Chance, holte den Elfmeter heraus.

DANIEL WEIN: NOTE 3

Bot Meppens Mittelfeldmännern nur wenige Lücken an und hielt Bekiroglu auf diese Weise den Rücken frei.

EFKAN BEKIROGLU: NOTE 2

In der Rückrunde in der Dritten Liga angekommen, wenngleich er zuletzt in Würzburg sein schwächstes Spiel machte. Diesmal läuferisch, kämpferisch wie spielerisch wieder stark verbessert - und mit mehreren Traumpässen, die seine Kollegen nur hätten reinmachen müssen. Bester Löwe.

BENJAMIN KINDSVATER: NOTE 4

Stets bemühter, aber nur relativ lauer Wirbelwind, der seine Gegenspieler aber nur selten umzuwehen vermochte. Mit mehr Spielpraxis Steigerungspotenzial.

PRINCE OWUSU: NOTE 4

Der Prince offenbarte diesmal technische Stärken gepaart mit schwacher Körpersprache und zu vielen leicht vertändelten Bällen. Zurecht zuerst raus.

SASCHA MÖLDERS: NOTE 3

Fleißig, aber glücklos. Unter der Woche 34 geworden - und das wollte er gleich in Kombination mit einem Tor nochmal feiern. Scheiterte in der Anfangsphase am Pfosten.

AARON BERZEL: NOTE 3

Kam für Owusu und nahm Bekiroglus Position ein, der weiter nach vorne rückte. Kampfstark und kompromisslos.

KODJOVI KOUSSOU und MARKUS ZIEREIS: Kamen zu spät für eine Bewertung.

Lesen Sie hier: Westkurve leer - Einlass-Chaos nach Protest von Löwen-Ultras

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