"Egal ist es mir natürlich nicht": Darum ist der mögliche Investorendeal des TSV 1860 für Kauczinski interessant
Steigt "Hitz the Hammer" bei den Löwen ein und führt 1860 mit einem Investorenkonsortium zurück auf die große Bühne des Fußballs, die er selbst als Profi wie Funktionär kennenlernen durfte? Löwen-Dompteur Markus Kauczinski kann die Gesellschafterverhältnisse beim TSV in einer derart übergeordneten Dimension zwar nicht beeinflussen, eine Meinung dazu hat Sechzigs Cheftrainer aber schon.
Kauczinski: "Ich bin da völlig fachfremd"
"Ich weiß nicht, ob das den Tatsachen entspricht. Ehrlich gesagt frage ich auch nicht danach", denn solche Dinge ändern sich manchmal so schnell wie das Wetter“, erklärte Cheftrainer Kauczinski professionell-abwiegelnd über ein mögliches Engagement von Thomas Hitzlsperger im Rahmen einer Geldgebergruppe, die nach AZ-Informationen unter anderem von Ex-Finanzboss Markus Rejek im Hintergrund auf die Beine gestellt wird, beim TSV 1860.
Der 56-Jährige gestand aber über einen möglichen Verkauf der Anteile von Investor Hasan Ismaik, der sich als Geldgeber bei den Giesingern zurückziehen will: "Egal ist es mir natürlich nicht. Ich wünsche mir, egal in welcher Konstellation, dass man die Zukunft bei Sechzig positiv gestalten kann." Als Übungsleiter sei er in derartigen Fragen jedoch "völlig außen vor" und werde sich daher auch "völlig heraushalten", denn: "Ich bin da völlig fachfremd."

Beim TSV 1860 ist nicht mit einem schnellen Investorenwechsel zu rechnen
Die Voraussetzungen für Kauczinski dürften klar sein: Je größer der Geldbeutel eines Geldgebers, desto höher der Etat für die Zusammenstellung des Kaders. Was die Spielzeit 2026/27 anbelangt, dürfte mit einem schnellen Investorenwechsel nicht zu rechnen sein.
Nicht zuletzt deshalb betreibt der TSV-Trainer wie folgt Werbung für den derzeit startenden Dauerkartenvorverkauf - und für Neuzugänge: "Wir sind nach wie vor eine gute Adresse in der Dritten Liga, haben ein gutes Gerüst und werden wir uns punktuell verstärken."

