Dressel verletzt sich, Niederlechner fehlt – neuer Co-Trainer für Kayabunar?
Schrecksekunde für Kapitän Dennis Dressel, freier Montag für Routinier Florian Niederlechner - und ein neuer Job für Ex-Löwe Alexander Benede im Trainerstab, während andere Mitarbeiter aktuell noch um ihre Jobs bangen müssen?
Beim öffentlichen Montagstraining des TSV 1860 zog sich der zurückgekehrte Abräumer Dressel (27) eine (leichte) Fußverletzung am Sprunggelenk zu. Der defensive Mittelfeldspieler musste am Trainingsgelände der Sechzger an der Grünwalder Straße 144 auf dem Rasen behandelt werden, konnte aber nach kurzer Zeit wieder stehen und nach AZ-Informationen schnell Entwarnung geben.
Auch Niederlechner soll am Dienstag wieder trainieren
Torjäger Niederlechner (35) fehlte dagegen ganz bei der Vormittags-Trainingseinheit: Der Ex-Bundesligaspieler wird nach AZ-Infos aber am Dienstag wieder in den Trainingsbetrieb zurückkehren, sein Einsatz im anstehenden Heimspiel am Freitagabend im Grünwalder Stadion gegen den TSV Schwaben Augsburg (19 Uhr, im AZ-Liveticker) ist daher nicht gefährdet.
Stattdessen stand allerdings ein anderer Oldie auf dem Rasen - und zwar einer, der zuletzt für den TSV 1860 II als Spieler aktiv war: Ex-Löwe Benede (37), zwischen Juli 2026 und Juli 2026 U21-Führungsspieler in der Bayernliga Süd (57 Einsätze), agierte in der Rolle des Co-Trainers und erteilte der Regionalliga-Mannschaft der Blauen Anweisungen. Bekommt Chefcoach Alper Kayabunar einen neuen Assistenten? Ob Benede offiziell zum neuen Assistenztrainer ernannt wird, ist aktuell noch unklar. Einen Vertrag hat der einstige Jugendspieler des FC Bayern bislang noch nicht unterzeichnet, der TSV konnte auf AZ-Nachfrage bislang keine konkrete Auskunft erteilten.
Benede-Job bei 1860 hängt auch von KGaA-Insolvenz ab
Dies könnte aber mit der ungewissen Zukunft des Mitarbeiterstabes der Sechzger zusammenhängen: Wie Insolvenzverwalter Max Liebig kürzlich im Rahmen der Eröffnung des Insolvenzverfahrens der ausgegliederten Profifußballabteilung (KGaA) mitteilte, soll nach der Trennung von Investor Hasan Ismaik nur ein Teil der Mitarbeiter in der neuen Spielbetriebsgesellschaft der Giesinger übernommen werden.
Welche Mitarbeiter des TSV behalten werden und wer sich nach einem neuen Arbeitgeber umsehen muss, ist bislang noch nicht geklärt.

