Drees und Reisinger werden Verwaltungsratsbosse

Dr. Markus Drees und Markus Reisinger folgen auf Karl-Christian Bay und Christian Waggershauser: Der TSV 1860 hat nach den Rücktritten der Verwaltungsratsbosse eine neue Führungsspitze gewählt - die will "professionelle Strukturen weiterentwickeln".
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Markus Drees (l.) und Robert Reisinger sind die neuen Verwaltungsratschefs.
TSV 1860 München Markus Drees (l.) und Robert Reisinger sind die neuen Verwaltungsratschefs.

Dr. Markus Drees und Markus Reisinger folgen auf Karl-Christian Bay und Christian Waggershauser: Der TSV 1860 hat nach den Rücktritten der Verwaltungsratsbosse eine neue Führungsspitze gewählt - die will "professionelle Strukturen weiterentwickeln".

München - Der TSV 1860 hat nach den Rücktritten von Verwaltungsrats-Boss Karl-Christian Bay und seinem Stellvertreter Christian Waggershauser eine neue Führungsspitze gewählt. Wie die Löwen am Montag erklärten, haben die verbleibenden sechs Mitglieder des Kontrollgremiums bereits am Samstag Dr. Markus Drees zum neuen Vorsitzenden und Robert Reisinger zu seinem Vize ernannt.

Laut Pressemitteilung wolle man „zusammen mit dem Präsidium und Ismaiks Vertrauen professionelle Strukturen“ entwickeln. Reisinger dazu: „Dass dies erforderlich ist, haben die letzten Tage leider wieder deutlich gezeigt.“

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Auf der Agenda des neuen Vorsitzenden Drees steht auch die "Vision 1860": "Wir wollen das Projekt 'Vision 1860' nach vielversprechenden Anfängen zusammen mit dem Präsidium und den Abteilungen weiter voranbringen und die Marke 1860 auch als Breitensportverein erfahrbar machen."

Abschließend dankte Drees noch den bisherigen Verwaltungsräten Karl-Christian Bay und Christian Waggershauser für deren Einsatz.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

NEUES VORSITZENDEN-DUO IM VERWALTUNGSRAT BEI 1860 GEWÄHLT

Nach den Rücktritten von Karl-Christian Bay und Christian Waggershauser aus dem Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V. wählten die verbliebenen sechs Räte in einer außerordentlichen Verwaltungsratssitzung am 3. Dezember 2016 einstimmig Dr. Markus Drees zum Vorsitzenden und Robert Reisinger zu seinem Stellvertreter. Beide haben sich zur Aufgabe gesetzt, das Profil des TSV München von 1860 e.V. sowohl intern als auch in der schwierigen Gemengelage mit der KGaA zu schärfen.

„Wir wollen das Projekt „Vision 1860“ nach den vielversprechenden Anfängen zusammen mit dem Präsidium und den Abteilungen weiter voranbringen und die Marke 1860 auch als Breitensportverein erfahrbar machen“, so der neue Vorsitzende Markus Drees. „Und das auch, wenn e.V.-Arbeit nicht so im Fokus der bisher vorwiegend auf den Profifußball fokussierten Mitglieder steht.“

In Bezug auf die KGaA und den Profifußball hat der Verwaltungsrat satzungsmäßig vor allem auf die Geschäftsführung Einfluss, dient aber auch als Ratgeber der Vereinsvertreter in den paritätisch zu besetzenden Gremien der Profigesellschaft. „Wir erneuern unser im Frühjahr 2016 an Hasan Ismaik gemachtes Angebot, professionelle Strukturen zusammen mit dem Präsidium und Ismaiks Vertrauten weiterzuentwickeln. Umsetzen muss es am Schluss die Geschäftsführung – aber im Sinne von Vertrauen unter den Gesellschaftern sollte man weiter gemeinsam die erforderlichen Strategien und Strukturen entwickeln und in engerer Abstimmung handeln. Dass dies erforderlich ist, haben die letzten Tage leider wieder deutlich gezeigt“ sagt Robert Reisinger.

„Wir danken Karl-Christian Bay im Namen aller Mitglieder von Herzen für seine intensive und qualitätsvolle Arbeit mit uns Verwaltungsräten und für seinen großen Einsatz auch in den Gremien der KGaA. Auch Christian Waggershauser gebührt dieser große und aufrichtige Dank für zehn Jahre Arbeit im Verwaltungsrat und insbesondere für seinen Rat rund um die Stadion-Themen in den wechselvollsten Jahren nach der Ära Wildmoser“, so Markus Drees.

Der Verwaltungsrat setzt sich nach den Rücktritten von Beatrix Zurek, Karl- Christian Bay und Christian Waggershauser nun nur noch aus sechs Personen (neben den beiden neuen Vorsitzenden sind dies Verena Dietl, Dr. Klaus Leipold, Richard Ostermeier und Robert von Bennigsen) zusammen. Satzungsmäßig sind keine Nachwahlen erforderlich. Bei der nächsten Mitgliederversammlung werden für die verbleibende Amtszeit des Verwaltungsrats bis Juli 2018 drei weitere Verwaltungsräte zu wählen sein.

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