Diesmal ist es die Wade! TSV 1860 bangt um Capitano Verlaat
Teamärztin Monika Mrosek und Physiotherapeut Nick Wurian eilten sofort die Außenbahn runter. Jesper Verlaat humpelte ihnen entgegen. Die linke Wade zwickte. Mrosek tastete die Stelle ab, der Kapitän des TSV 1860 schaute sie mit verzogener Miene an.
Verlaat muss Nachmittagseinheit aussetzen
Verlaat stand anschließend zwar wieder auf und ging unter Applaus der rund 40 Sechzig-Fans zu den Trainerbänken, weitermachen konnte er aber nicht mehr. Der Niederländer musste sich den Rest des Trainings von draußen anschauen. Immer wieder fasste er sich an die Verletzungsstelle. Als ihn sein Vize, Thore Jacobsen, ansprach, sagte er nur: "Alles gut." Doch bei der Nachmittagseinheit musste er passen. Verlaat blieb im Hotel. Dort gesellte er sich zu Manuel Pfeifer, der sich am Sonntag eine Muskelverletzung zugezogen hatte.
Wie lange der 29-Jährige ausfallen wird, ist noch unklar. Man gibt sich beim TSV 1860 zwar vorsichtig optimistisch, geht von einer Belastungsreaktion aus, will aber erstmal abwarten, wie es sich weiterentwickelt. Bangen um den Capitano. Klar ist: Es ist ein erneuter Rückschlag für Verlaat. Erst vor wenigen Wochen war er wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, nachdem er sich Mitte September im Auswärtsspiel bei Hansa Rostock (1:2) eine Muskelverletzung zugezogen hatte. Nun verzögert sich die Integration ins Team.
Löwen-Kapitän will sich in Belek mit Morgalla treffen
Auch könnte das Treffen mit Ex-Löwe Leandro Morgalla, der mit dem VfL Bochum ebenfalls in Belek ist, platzen. Wie die AZ weiß, hatten die beiden Spezl das Date ursprünglich ausgemacht.
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