Die Löwen: Warum sie jetzt wieder an sich glauben

Die Löwen dürfen wieder hoffen, noch in den Aufstiegskampf der 2. Liga eingreifen zu können. Das 1:0 in Sandhausen verdrängt sogar das Präsidenten-Hickhack aus den Köpfen.
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Moritz Volz (links).
dpa Moritz Volz (links).

Die Löwen dürfen wieder hoffen, noch in den Aufstiegskampf der 2. Liga eingreifen zu können. Das 1:0 in Sandhausen verdrängt sogar das Präsidenten-Hickhack aus den Köpfen.

Sandhausen - Die leisen Aufstiegshoffnungen sind zurück beim Fußball-Zweitligisten TSV 1860 München. „Ich habe immer gesagt, dass wir in der Lage sind, Negativerlebnisse wegzustecken. Die Mannschaft muss einfach an sich glauben. Das hat sie jetzt getan“, sagte Trainer Alexander Schmidt nach dem hart erarbeiteten 1:0 (0:0)-Erfolg am Freitag beim Abstiegsanwärter SV Sandhausen. Ein Sieg, durch den die Löwen im Kampf um den Relegationsplatz in Schlagdistanz zur direkten Konkurrenz bleiben.

Marin Tomasov (54. Minute) durfte sich als Torschütze feiern lassen – und lenkte die Aufmerksamkeit nach dem angekündigten Rückzug von Vereinspräsident Dieter Schneider zugleich wieder aufs Sportliche. „Wir haben um jeden Quadratmeter gefightet und keine Chancen zugelassen“, lobte Schmidt – und gab seiner Mannschaft als Dankeschön bis zum Montag frei.

In einem Kampfspiel behielten die Löwen die Oberhand – auch wenn sie nicht gerade wie ein Spitzenteam auftraten. „Der Sieg war schon verdient, auch wenn er nicht schön war“, erkannte Stürmer Benjamin Lauth. Mittelfeldprofi Daniel Bierofka kritisierte: „Wir müssen die Konter besser ausspielen und zu Ende bringen. Mit dem 2:0 hätten wir vorzeitig den Sack zu machen können und uns das Zittern bis zum Schluss erspart.“

Der nächste Schritt müsse deshalb sein, „so ein Spiel frühzeitig zu entscheiden“, urteilte Lauth.

 

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