Die Löwen und der Fluch: Kein Lauth, kein Tor

Bei der 0:1-Niederlage des TSV 1860 München in Paderborn sitzt Löwen-Stürmer Benny Lauth eine Stunde auf der Bank – und droht nun länger auszufallen.
| Markus Merz
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Löwen-Stürmer Benny Lauth.
sampics/augenklick Löwen-Stürmer Benny Lauth.

München - Wenn das mal nicht der nächste Fluch ist. Ohne Trainer Alexander Schmidt freiwillig auf seinen besten Angreifer verzichtet. „Benny hat die vergangenen zwei Wochen nicht so häufig trainiert, deshalb habe ich ihn zunächst draußen gelassen“, sagte Schmidt. Lauth war also nicht im Vollbesitz seiner Kräfte, aber durchaus einsatzbereit.

Nach dem Spiel sah das anders aus. Mit dickem Knöchel und einer Bandage um den rechten Fuß humpelte Lauth in die Kabine, verzog keine Miene. Auch er hatte sich den Ausflug nach Paderborn offensichtlich anders vorgestellt.

Ob die Verletzung eine Pause bei Lauth nach sich zieht, war zunächst nicht klar. Klar ist aber, dass die Löwen ihren Benny brauchen. Dringend. Schon in der vergangenen Saison hatte der Ex-Nationalspieler vier Spiele wegen einer Sperre pausieren müssen. Die Löwen konnten in dieser Zeit nur einmal gewinnen. In Erinnerung bleibt vor allem das Spiel der vergebenen Chancen gegen den 1. FC Kaiserslautern. Damals wie am vergangenen Sonntag und am 1. Spieltag dieser Saison endete die Partie mit 0:1.

Die Löwen ohne Lauth: Nur die Hälfte wert. Zumal die besten Chancen zwei Spieler vergaben, die vorrangig als Ersatz eingeplant waren. Bobby Wood und Stephan Hain hatten aber entweder Pech – oder kamen wie im Fall von Wood einfach zu spät.

 

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