TSV 1860 vor Aufstiegs-Endspiel gegen Rostock: Die letzte Chance – jetzt aber wirklich

Will 1860 oben mitmischen, muss am Sonntag zwingend ein Sieg gegen Angstgegner Rostock her. Kauczinski: "Wir haben schon Duisburg und Cottbus geschlagen, jetzt kommt wieder so ein Kaliber."
Matthias Eicher
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Geburtstagskind mit frischen Ideen: Markus Kauczinski plant einige taktische Veränderungen für den Heim-Kracher gegen Rostock.
Geburtstagskind mit frischen Ideen: Markus Kauczinski plant einige taktische Veränderungen für den Heim-Kracher gegen Rostock. © IMAGO/Lackovic

Herzlichen Glückwunsch, Chefcoach! Haben Sie sich zum Geburtstag von den Löwen schon einen Sieg gewünscht - in diesem so richtungsweisenden Drittliga-Kracher gegen Hansa Rostock?

"Vielen Dank! Ohne das richtungsweisende Spiel in Havelse wäre das Spiel am Sonntag nicht so richtungsweisend gewesen, oder?", sagte der frischgebacken 56-jährige Markus Kauczinski auf AZ-Nachfrage vor dem Duell des TSV 1860 gegen Tabellennachbar Hansa Rostock schelmisch grinsend und schob hinterher: "Mit drei Punkten zum Geburtstag kann ich aber nicht so viel anfangen, denn wir machen das für uns, für die Mannschaft, für den Verein, für die Fans - wir wollen ein gutes Spiel abliefern und unser Bestes geben!"

Kauczinski: Rostock "ein anderes Kaliber als Havelse"

Das wird 1860 auch brauchen, denn am Sonntag um 13.30 Uhr kommt kein geringerer Klub als Hansa, Aufstiegsaspirant und Angstgegner der Blauen (sechs Pleiten und drei Remis in neun Drittliga-Duellen). Das 5:0-Schützenfest bei Havelse war eine Art Grundvoraussetzung dafür um ganz oben nochmal ranschmecken zu dürfen. Gegen Rostock (vier Punkte Vorsprung) geht es darum, einen direkten Konkurrenten nicht auf sieben Zähler davonziehen zu lassen, sondern auf die Pelle zu rücken.

"Es weiß jeder, dass da ein anderes Kaliber auf uns zukommt als Havelse", sagte Kauczinski, erinnerte aber an die Triumphe gegen die jeweiligen Tabellenführer MSV Duisburg (3:1) und Energie Cottbus (3:0): "Wir haben schon Duisburg und Cottbus geschlagen, jetzt kommt wieder so ein Kaliber. Wir können auch ein solches Kaliber sein, aber wir müssen das konstanter bringen!"

Philipp nach Trainingsverletzung gegen Rostock dabei

Bringen kann 1860 neben Kevin Volland und Florian Niederlechner auch wieder Spielmacher David Philipp, der den gesperrten Volland gegen Havelse mit zwei Assists gut vertreten konnte und nach einer übel aussehenden Trainings-Verletzung am Mittwoch am Sprunggelenk wider Erwarten doch keine schwerwiegenden Nachwirkungen erlitten hat. "David ist umgeknickt, aber es war zum Glück nicht so schlimm wie befürchtet." Kilian Jakob fällt dagegen wohl mehrere Wochen aus.

Nicht nur die Volland-oder-Philipp-Frage treibt Kauczinski um: Der Trainerfuchs überlegt, personell oder systematisch Veränderungen vorzunehmen: "Ich könnte auch mit Volland und Philipp spielen lassen", überlegte er laut und lobte zwei weitere Offensiv-Löwen: "Maxi Wolfram hat eine starke Trainingswoche hinter sich. Justin Steinkötter hat nicht nur in Havelse getroffen, er trifft auch im Training in den Abschlussaktionen momentan konstant." Ich habe schon die Gedanken, etwas zu verändern." In die Karten schauen lassen wollte sich das Geburtstagskind dabei nicht.

Um auch jegliche Gedanken an Rechenspiele oder ein mögliches Scheitern zu vertreiben, wollte der TSV-Trainer den Fokus voll und ganz auf das Duell legen: "Es ist alles eng zusammen. Wir freuen uns drauf auf dem Kracher: zuhause, ausverkauftes Haus - die Vorfreude ist riesig bei uns!" Kein Wunder, schließlich ist es so etwas wie Sechzigs allerletzte Chance, um oben mitzumischen.

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  • Chris_1860 vor einer Stunde / Bewertung:

    "TSV 1860 vor Aufstiegs-Endspiel gegen Rostock: Die letzte Chance"

    Hör doch endlich auf, Eicher, mit diesem unsäglichen Aufstiegs-Grampf, es nervt.

    Die Mannschaft ist viel zu inkonstant, selten wirklich hui, meistens leider pfui.

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