Die L-Frage: Lienen, Lothar, Luhukay?

Wer wäre für den Fall der Fälle zu haben, könnte die Löwen zurück zum Erfolg führen? - Eine kleine Auswahl der möglichen Nachfolger für 1860-Cheftrainer Marco Kurz.
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Ewald Lienen: Übernimmt er schon heute bei den Löwen?
Bongarts/Getty Images Ewald Lienen: Übernimmt er schon heute bei den Löwen?

MÜNCHEN - Wer wäre für den Fall der Fälle zu haben, könnte die Löwen zurück zum Erfolg führen? - Eine kleine Auswahl der möglichen Nachfolger für 1860-Cheftrainer Marco Kurz.

Natürlich möchte Micky Stevic, der neue Sportdirektor bei 1860, eine Trainerdiskussion zu seinem Einstand gern vermeiden. Die Löwen haben in Marco Kurz hat der Klub schließlich noch einen Chefcoach – und am Sonntag ein undankbar schweres Spiel in Mainz beim Tabellendritten. „Ich habe vor, mit Marco kurzfristig Erfolg zu haben“, versicherte Stevic also am Dienstag. Kurz’ Bilanz als 1860-Trainer ist freilich miserabel: In 60 Spielen holte er jeweils durchschnittlich nur 1,21 Punkte. Ob er schon mit Trainer-Kandidaten gesprochen habe, wurde Stevic gefragt. „Ja“, antwortete er, „der erste Kandidat war Marco Kurz.“ Und die anderen? Die AZ stellt Alternativen vor.

Ewald Lienen:

Bei Panionios Athen wurde er in Griechenland zum Trainer des Jahres 2007 gewählt – noch vor Nationalcoach Otto Rehhagel. Seit November 2008 ist er beurlaubt.

Peter Nowak:

Der frühere Mittelfeldstar war mit Stevic zu gemeinsamen 1860-Zeiten befreundet; jetzt ist er Co-Trainer des US-Nationalteams.

Reiner Maurer:

Der 48-Jährige, bis heute noch der Löwen-Trainer mit der besten Zweitliga-Bilanz (1,72 Punkte pro Spiel), ist wieder auf dem Markt. Er hat seinen Vertrag beim griechischen Zweitliga-Aufsteiger Kavala aufgelöst. „Als ich bei 1860 gegangen wurde, sollte alles besser werden“, sagte Maurer kürzlich, „aber es ist alles schlechter geworden.“ Das 0:2 gegen Freiburg sah er in der Arena.

Lothar Matthäus:

Wurde gestern vom DSF ins Spiel gemacht. Stevic dazu: „Ich werde jetzt nur einen Kommentar zu Lothar Matthäus zu seiner Zeit als Spieler geben: Lothar Matthäus war einer der erfolgreichsten deutschen Spieler aller Zeiten und ich habe ihn sehr bewundert.“ Der Rekordnationalspieler, derzeit Coach beim israelischen Erstligisten Maccabi Netanya, wäre als langjähriger Roter allerdings nur schwer vermittelbar bei den Löwen.

Werner Lorant:

Der Ex-Löwentrainer (von 1992 bis 2001) ist derzeit in der Slowakei beschäftigt, bei Dunajska Streda. Seine Chance auf ein Comeback ist aber gering. „Der Name Lorant wird noch die nächsten 50 Jahre hier rumgeistern“, sagt Stevic respektvoll, „Werner hat 1860 seinen Stempel aufgedrückt.“

Peter Pacult:

Hat Rapid Wien in der letzten Saison zur österreichischen Meisterschaft geführt. Aber ob er gerne von Hütteldorf zu 1860 zurückkehren würde? „Man darf niemals nie sagen“, hat der 49-Jährige einmal gesagt.

Jos Luhukay:

Der Holländer hatte Gladbach zurück in die Bundesliga geführt, ehe er im Oktober 2008 entlassen wurde. Marko Marin, bislang von Stevic beraten, schwärmt von Luhukay, der allerdings auch in Augsburg im Gespräch ist (als Fach-Nachfolger im Sommer).

Wen Micky Stevic nun wohl anruft?

og.

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