DFB-Pokal: Die Löwen kämpfen vergeblich

 Nach starkem Kampf müssen sich die Löwen am Ende doch geschlagen geben: 105 Minuten lang hielt das 1860-Bollwerk gegen den übermächtigen BVB. Am Ende hieß es 0:2 nach Verlängerung.
| dpa/SID
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Yannick Stark.
Rauchensteiner Yannick Stark.

Nach starkem Kampf müssen sich die Löwen am Ende doch geschlagen geben: 105 Minuten lang hielt das 1860-Bollwerk gegen den übermächtigen BVB. Am Ende hieß es 0:2 nach Verlängerung.

München - Borussia Dortmund hat nur mit großer Mühe gegen aufopferungsvoll kämpfende Münchner „Löwen nach 105 Minuten zähem Anrennen mit seinem Foulelfmetertor.

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Henrich Mchitarjan (107.) erhöhte kurz darauf zum 2:0 (0:0,0:0)-Sieg nach Verlängerung gegen die leidenschaftlichen Defensivstrategen von 1860 München. Dominik Stahl hatte vor Aubameyang Strafstoß Marco Reus zu Fall gebracht und für sein Foul am mit Abstand besten Dortmunder die Rote Karte gesehen.

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Gegen den von seinem neuen Trainer Friedhelm Funkel bestens eingestellten Fußball-Zweitligisten tat sich der Champions-League-Finalist am Dienstagabend trotz drückender Überlegenheit schwer und musste geduldig seine Arbeit verrichten, um vor der 1860-Rekordkulisse von 71 000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena zum erwarteten Sieg zu kommen.

Mario Götze vermummt im Stadion

„Laufen, laufen, laufen“, hatte Funkel hatten nämlich alle Münchner Abwehraufgaben bekommen, teilweise wurde mit einer Sechserkette agiert – und das Ergebnis heiligte die Mittel.

So geduldig die Dortmunder auch spielten. Bis zu Halbzeit gab es konkrete Torgefahr nur bei einem Dribbling von Reus (17.) und einen Schuss von Nuri Sahin (19.). 1860 wirkte offensiv verschüchtert – doch einmal wäre der erhoffte Coup fast geglückt. Nach einem der wenigen Konter gab es einen Eckball. Stahl bot sich dank der offenkundigen BVB-Schwäche bei Standards eine gute Chance, doch sein Kopfball ging vorbei.

Auch in der zweiten Halbzeit stellte sich bei gleichbleibender Dortmunder Überlegenheit schnell die Frage: Wie lange geht diese Löwen-Taktik gut? Nach gut drei Minuten jagte der starke Antreiber Jakub Blasczcykowski den Ball aus kurzer Distanz an die Latte. Insgesamt wirkte das Spiel des Favoriten aber zu schablonenhaft. Offenbar machte der Münchner Beton doch ein bisschen mürbe. Als dann doch einmal eine schnelle Kombination über den agilen Reus und Kevin Großkreutz gelang, brachte Robert Lewandowski, von Löwen-Verteidiger Kai Bülow gestört, den Ball nicht über die Linie (57.).

Reus wurde wenig später nach einem Solo von 1860-Torwart Gabor Kiraly gestoppt, der auch noch den Nachschuss von Blasczcykowski (66.) abwehrte. Ex-Löwe Sven Bender wurde bei seiner Auswechslung von beiden Fanblöcken gefeiert. Klopp brachte Jonas Hofmann und damit noch mehr Offensivpotenzial.

Die Entscheidung sollte nun erzwungen werden - wurde sie aber zunächst nicht. Der BVB musste in die Verlängerung. Reus traf den Pfosten (92.), Reus traf die Latte (97.), und Reus wurde von Stahl gefoult. Aubameyang verwandelte sicher. Nun war der Widerstand gebrochen. Mchitarjan erhöhte wenig später.

 

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