Der TSV 1860 München verliert gegen Greuther Fürth: Die Stimmen zum Spiel - Runjaic hat noch viel Arbeit vor sich

Die hoffnungsvoll gestarteten Löwen mussten am Sonntag mit der 1:0-Niederlage gegen Fürth den ersten Dämpfer hinnehmen. Das sagen Spieler und Verantwortliche zur Auftaktniederlage.
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Sportchef Eichin nach der Niederlage gegen Fürth im Gespräch mit Coach Runjaic.
Rauchensteiner/Augenklick Sportchef Eichin nach der Niederlage gegen Fürth im Gespräch mit Coach Runjaic.

Fürth - Die SpVgg Greuther Fürth hat gleich zum Saison-Auftakt im Südderby den Löwen einen Dämpfer verpasst. Die Mannschaft von Stefan Ruthenbeck gewann 1:0 (1:0) gegen die runderneuerten und ambitionierten Sechziger, die sieben Neuzugänge in ihrer Startelf hatten. Robert Zulj (45.) erzielte das Tor des Tages für die Gastgeber.

Die Stimmen zum Spiel

Stefan Aigner über...

die Pleite: Es ist natürlich bitter, wenn Du das Auftaktspiel verlierst, aber ich sehe es gar nicht so negativ. Wir sind gut ins Spiel gekommen, waren griffig und in gut in den Zweikämpfen. Wenn du nach 45 Minuten einen Gegentreffer kriegst, ist das natürlich ein kleiner Nackenschlag. Danach hatten wir nicht mehr die großen Chancen, mit ein bisschen Glück machst du eine Standard-Situation, aber, man darf es nicht wegreden: Fürth hatte schon noch ein, zwei hundertprozentige.

seine Position: Ich habe in Frankfurt schon zweiter Stürmer gespielt, von daher war mir das nicht ganz neu. Ich habe ich eigentlich gut gefühlt. Ich kann auch rechts raus, Karim Matmour ist auch flexibel und kann in der Mitte spielen.

die Zweite Liga: Es war nicht ungewohnt: Ich weiß, dass es in der Zweiten Liga nur über den Kampf geht. Ich glaube, wir haben das phasenweise gut umgesetzt, durch eine Verkettung von Leichtsinnsfehlern kriegst Du dann so ein Scheiß-Tor und musst wieder hinterherlaufen.

den Stotterstart: "Es soll keine Ausrede sein, aber wir haben ja gewusst, dass es noch nicht alles reibungslos ablaufen wird. Man hat natürlich gesehen, dass auch spielerisch Luft nach oben ist. Je länger wir zusammen trainieren, desto mehr wird das kommen."

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das nächste Spiel gegen Bielefeld: "Wir schauen auf nächsten Sonntag. Der Trainer wird das analysieren und die Fehler ansprechen, sonst kommen wir nicht weiter. Aber wir müssen uns nicht fünf Tage mit diesem Spiel beschäftigen. Ich habe mich gut gefühlt. Und nicht so, als hätte ich noch zwei Wochen Nachholbedarf. Ich bin fit."

"Gesehen, dass Sechzig die letzten zwei Jahre Abstiegskampf gepsielt hat"

Jan Mauersberger über...

das Spiel: "Unsere ersten 35 Minuten waren gut. Fürth war das eine Mal effektiv. In der zweiten Halbzeit haben wir uns schwer getan gegen gut verteidigende Fürther, hatten aber nur wenig Möglichkeiten aus dem Spiel heraus. Das ist natürlich enttäuschend, denn wir hatten uns viel vorgenommen. Wir haben eine gute Mannschaft, aber müssen uns erstmal finden - das ist am Anfang immer schwer. Wir hätten gerne mit einem Sieg oder zumindest einem Punk gestartet. Wir werden uns finden und eine starke Saison spielen."

das Gegentor: "Die Flanke wird abgefälscht, ich kläre nur nach oben. Ich will meinen Gegenspieler da nicht umrempeln, deswegen gehe ich vielleicht ein bisschen zu zaghaft hin. Dass der zweite Ball beim Gegner landet, ist natürlich unglücklich. Jetzt müssen wir miteinander reden, wie wir Fußball spielen wollen. Das haben wir phasenweise ganz gut gemacht, auch mal mit einem Chip auf den Stürmer. Wir müssen uns einspielen und effektiver werden."

 

Thomas Eichin: "Gar nicht so einfach, ein Fazit zu ziehen. Fürth hat uns gezeigt, wie Zweitliga-Fußball funkioniert. Wir waren in der ersten halben Stunde gut im Spiel und präsent, mit dem Tor hat uns ein bisschen der Mut verlassen - da war eine Bremse drin. Man sieht, dass wir noch nicht eingespielt sind, die Räume waren zu groß, und nach der Pause haben wir die zweiten Bälle nicht mehr bekommen. Die Zweikampfquote war bei Fürth etwas größer, und wenn du dann die zweiten Bälle nicht bekommst, wird es schwierig. Man merkt schon, dass Sechzig die letzten zwei Jahre Abstiegskampf gepsielt hat, wir müssen noch ein bisschen selbstbewusster und mutiger sein. Man sieht, dass der Trainer da noch viel Arbeit vor sich hat, um daran zu feilen, dass die Abläufe besser stimmen. Wir müssen uns da wieder reinarbeiten."

Kosta Runjaic (Trainer TSV 1860): "Wir sind in der ersten Halbzeit gut reingekommen, hatten gute Ansätze, aber haben unsere Konter leider nicht so zu Ende gespielt. Das 1:0 war mehr als verhinderbar. In der zweiten Hälfte hat es Fürth sehr clever gespielt, hat drei, vier hundertprozentige Chancen gehabt. Wir haben leider nicht das Spiel gespielt, das wir in der ersten Halbzeit phasenweise gespielt haben. Es war noch ein bisschen wild. Wir werden weiter arbeiten. Wir werden versuchen, die Mannschaft im Training so einzustellen, dass wir die ersten drei Punkte im nächsten Spiel machen. Insgesamt war das ein verdienter Sieg für Fürth."

Stefan Ruthenbeck (Trainer Fürth): "Es war ein verdienter Sieg, wir sind mit drei Punkten gestartet. Aber wir hätten uns für unser gutes Spiel belohnen müssen, das kann auch nach hinten losgehen: Wenn du ein Tor kassiert, spielst du unentschieden. Der Zeitpunkt des 1:0 war glücklich, klar, aber schlussendlich musst du das 2:0 machen. Wir haben gesehen, dass die Mannschaft lebt."

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