Der blaue Friedensgipfel

Präsident Schneider und Investor Ismaik haben sich endlich ausgesprochen. Im Büro von Hamada Iraki kam es zum von Schneider ungeduldig erwarteten Treffen.
| Marco Plein
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Haben sich endlich ausgesprochen: Präsident Schneider und Investor Ismaik.
Rauchensteiner/augenklick Haben sich endlich ausgesprochen: Präsident Schneider und Investor Ismaik.

Präsident Schneider und Investor Ismaik haben sich endlich ausgesprochen. Im Büro von Hamada Iraki kam es zum von Schneider ungeduldig erwarteten Treffen.

München - Eigentlich hätten die Höhepunkte der Löwen am Wochenende zum einen im sächsischen Aue und zum anderen auf den Skipisten in der Umgebung von Garmisch-Partenkirchen stattfinden sollen. Doch das Auswärtsspiel der Sechzger in Aue wurde abgesagt, und am Sonntag, als der TSV 1860 die alpinen Weltmeisterschaften der Amateursportler eröffnete, wurde auch ein anderer Termin für die Zukunft des Vereins bedeutsamer. Nachdem 1860-Investor Hasan Ismaik die geplante Aussprache mit Vereinspräsident Dieter Schneider zuletzt zwei Mal aufgeschoben hatte, flog der Jordanier nun ein – und im Büro seines Münchner Vertreters Hamada Iraki kam es zum ungeduldig erwarteten Treffen.

„Beide Seiten haben sich ausgesprochen“, sagte Iraki der AZ, und e.V.-Aufsichtsratsboss Otto Steiner, wie Vizepräsident Wolfgang Hauner sowie einer Dolmetscherin (Deutsch-Arabisch) ebenfalls beim Zwölf-Augen-Meeting anwesend, ergänzte: „Es war gut, dass das Gespräch endlich stattgefunden hat. Man hat lange genug übereinander und nicht miteinander gesprochen.“ So hatte Ismaik zuletzt über Iraki Schneiders Rücktritt gefordert – was der Präsident freilich ablehnte. Auch in den letzten Tagen, als Schneider intensiv um eine Annäherung  bemüht war und sich auch Iraki harmonisch  zeigte, soll Ismaik nach AZ-Infos nicht von seiner Forderung abgerückt sein.

Am Montag reiste der arabische Geldgeber wieder ab. „Ein sehr professionelles Gespräch, das längst überfällig war“, resümierte Schneider. Mehr wollte er nicht über das Gespräch verraten, das am Sonntagmittag in ruhiger Atmosphäre stattgefunden haben soll. Auch die anderen Teilnehmer beharrten allesamt darauf, man habe sich auf Stillschweigen geeinigt. Steiner sagte dazu: „Wir werden den Austausch in den nächsten Tagen intern besprechen.“ Hauner fügte hinzu: „Das Wichtigste für die beiden Gesellschafter ist doch, dass sie für ihre jeweilige Position das Beste herausholen. Doch sie haben dabei eine gemeinsame Zielsetzung, das Wohl des TSV 1860. Deswegen schaue ich nach dem Gespräch wieder zuversichtlich in die Zukunft. Es war wichtig, dass es dieses Treffen gegeben hat und dass man endlich darüber gesprochen hat, was in den vergangenen Wochen alles passiert ist.“

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