Das sagt Sandhausens Ex-Löwe Korbinian Vollmann über den TSV 1860 von heute

Am Ostersonntag kehrt er zurück an seine alte Wirkungsstätte: Das sagt Sandhausens Ex-Löwe Korbinian Vollmann über den TSV 1860 von heute, Kumpel Daniel Adlung und ein Tor in München.
| Matthias Eicher
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Sandhausens Ex-Löwe Korbinian Vollmann (rechts) im Duell mit dem Karlsruher Manuel Torres.
GES/Augenklick Sandhausens Ex-Löwe Korbinian Vollmann (rechts) im Duell mit dem Karlsruher Manuel Torres.

Korbinian Vollmann: Der 23-jährige Münchner war von 2004 bis 2015 beim TSV 1860, seit Januar 2016 spielt er für den nächsten Löwen-Gegner SV Sandhausen.

AZ: Herr Vollmann, am Sonntag geht’s für Sie mit Sandhausen gegen Ihren Ex-Klub, den TSV 1860. Welche Erinnerungen werden wach?
KORBINIAN VOLLMANN: Ich habe mehr als die Hälfte meines Lebens bei den Löwen verbracht. Es ist schön, zurückzukehren. Familie und Freunde sind noch da, es werden bestimmt einige ins Stadion kommen. Von der Mannschaft her sind es, ich sag‘ mal: nicht mehr allzu viele…

Zu wem haben Sie noch Kontakt?
Zu Adi und Maxi (Daniel Adlung und Wittek, d. Red.), auch zu Vitus Eicher, aber der ist inzwischen ja auch weg.

Was erzählen Adlung und Wittek über die unter Vitor Pereira stark umgebauten Sechzger?
Man hört nicht viel Schlechtes: Training gut, Spielidee gut – jetzt schaut es sogar so aus, als würde Sechzig länger an einem Trainer festhalten. Das kann ja nur gut sein.

Als Sie noch Löwe waren, hatte Adlung eine Führungsrolle inne, jetzt spielt er keine Rolle mehr.
Ich sehe kein Training und kann nicht konkret bewerten, warum Pereira nicht mit ihm plant. Für mich war er immer ein super Spieler und ein sehr guter Freund. Ich hab‘ noch nie gegen ihn gespielt – vielleicht klappt es ja am Sonntag. Ich bin heiß – habe ja leider schon im Hinspiel (3:2 für Sandhausen, d. Red.) gefehlt.

Vor gut einem Jahr sind Sie unter Benno Möhlmann ebenfalls einem Umbruch zum Opfer gefallen. Fiel der Abschied schwer?
Anfangs schon. Das war sehr spontan, am Ende der Winterpause hieß es, ich soll wechseln. Aber ich habe schnell damit abgeschlossen, bin direkt zu Sandhausen ins Trainingslager gereist und dann ging's hier los.

Letzte Saison konnten Sie sich retten, aktuell sah es lange gut aus – dann folgten zehn sieglose Partien in Serie.
Wir hatten viel Pech, haben dumme Gegentore bekommen und uns vielleicht schon zu sicher gefühlt. Jetzt sagen wir: noch sechs Mal den Kopf ausschalten.

Kurios, wie viele Teams es noch erwischen kann, oder?
Ich habe so einen Abstiegskampf noch nie erlebt. Bis Heidenheim muss sich jeder Gedanken machen. Das sind für Sechzig wie für uns lauter Sechs-Punkte-Spiele.

Bei 1860 hat man sich lange zu gut für den Abstiegskampf gewähnt.
Ist mir relativ egal, was sie denken. Sie können gerne ein bisschen ruhiger machen am Sonntag.

Ihr Topstürmer Andrew Wooten fällt bis Saisonende aus, Sie durften zuletzt oft nur als Joker ran. Jetzt wäre ein neuer Löwen-Schreck gefragt.
Wir können Andrew nur im Team ersetzen. Ich hatte leider ein bisschen Verletzungspech. Jetzt will ich jede Minute Gas geben, die ich kriege. Ich würde mich riesig über einen Treffer gegen 1860 freuen, ob ich groß jubeln würde, ist die andere Frage. Am besten wär‘, wir schlagen sie und bleiben am Ende beide drin.

Mehr zum Thema: 1860-Coach Pereira fordert

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