Darum rudert Fröhling bei Kagelmacher zurück

Beim 2:0-Sieg des TSV 1860 gegen Hoffenheim agierte Gary Kagelmacher wie schon gegen Freiburg als Rechtsverteidiger, Milos Degenek auf der Sechs. Trainer Fröhling erklärt seine Beweggründe.
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Gary Kagelmacher (r.) spielte beim Zweitliga-Auftakt der Löwen in Heidenheim auf der Sechs, Milos Degenek gegen Freiburg und Hoffenheim.
sampics Gary Kagelmacher (r.) spielte beim Zweitliga-Auftakt der Löwen in Heidenheim auf der Sechs, Milos Degenek gegen Freiburg und Hoffenheim.

München - Beim Zweitliga-Auftakt in Heidenheim spielte Gary Kagelmacher noch auf der Sechs. Es sollte ein kluger Schachzug von Trainer Torsten Fröhling werden, einen seiner besten Zweikämpfer auf eine zentrale Position zu stellen. Wegen eines ausbleibenden Rechtsverteidigers und eines aussichtsreichen Alternativ-Kandidaten erklärte Fröhling das Experiment allerdings für gescheitert.

Schon vergangene Woche hatte er die Suche nach Verstärkungen auf dieser Position beendet, unter anderem, weil Rechtsverteidiger Mensur Mujdza vom SC Freiburg trotz Einigung von seinem Klub keine Freigabe erhielt. Jetzt erklärte Fröhling:"Dieser Weg war ganz wichtig. Wir hatten da schon noch eine kleine Baustelle. An dem Tag, wo ich es entscheiden habe: Jetzt kommt keiner, ab jetzt will ich keinen mehr, war klar: Jetzt geht Gary wieder rüber. Auch er hätte auf der Sechs mehrere Spiele gebraucht, um bei 100 Prozent zu sein. Der Spieler braucht auch Klarheit, muss wissen, auf welcher Position erspielt. Das Ding ist damit abgeschlossen."

Auch, weil Fröhling für's defensive Mittelfeld einen anderen Kandidaten gefunden hat: Milos Degenek. "Milos ist auf der Sechs ausgebildet. Den hatte Bruno Labbadia beim VfB Stuttgart schonmal hochgezogen, dann wurde ein Trainerwechsel vollzogen und er war auch mal verletzt, glaube ich", sagt Fröhling, der große Stücke auf den jungen Abräumer hält, der auch in der Innenverteidigung spileen kann.

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"Er ist einer dieser jungen Spieler, die ihre Chance wittern, die dankbar sind, bei Sechzig spielen zu dürfen. Die alles tun, wirklich alles, um sich zu verbessern und der Mannschaft zu helfen. Milos geht über den Punkt, der liegt hernach wirklich da und ist kaputt", lobt Fröhling, sieht aber auch eine Gefahr: "Bei ihm müssen wir aufpassen, dass er körperlich nicht in ein Loch fällt."

Ein neuerlichen Kagelmacher-Experiment wird's also so schnell nicht mehr geben - darunter leiden muss nun in erster Linie Vladimir Kovac. In Heidenheim noch in der Startelf, hat der junge Rechtsverteidiger nun wieder den gesetzten Uruguayer vor der Nase. Fröhling macht dem Youngster aber Hoffnung: " Vladi hat seine Sache immer gut gemacht, den kann man unbeschwert immer reinschmeißen."

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