Curtius: Geisterspiele in 3. Liga womöglich bis Ende des Jahres

Was viele Virologen in den letzten Tagen prophezeiten, hält auch DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius in der Corona-Krise für denkbar: Geisterspiele bis Ende des Jahres.
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DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius: "Wir haben den DFB seit einer Woche im Notbetrieb runtergefahren."
Simon Hofmann/Getty Images Europe/DFB/dpa DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius: "Wir haben den DFB seit einer Woche im Notbetrieb runtergefahren."

München - Was kommt auf den TSV 1860 in der aktuellen Corona-Krise noch alles zu?

DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius befürchtet, dass sich Fußball-Deutschland auf eine lange Phase ohne Zuschauer einstellen muss. "Ich glaube, nach Gesprächen mit vielen Experten, kann das noch bis Ende dieses Jahres andauern", sagte er in einem "Sponsors"-Interview.

Er sei zuversichtlich, "dass wir Lösungen für den Abschluss der Saison finden werden", er wisse aber um die existenziellen Probleme gerade auch der Drittligisten, die dringend auf die Zuschauereinnahmen angewiesen seien.

Dritte Liga: So wichtig sind Einnahmen aus dem Spielbetrieb

Curtius: "Die Klubs der 3. Liga kommen keine zwei, drei Monate ohne Einnahmen aus dem Spielbetrieb aus." Schon die derzeitige vorerst bis Ende April geltende Unterbrechung bringt die Klubs in große Schwierigkeiten, viele Vereine beantragen Kurzarbeit.

Auf Zuschüsse oder Darlehen vom DFB können die Vereine nicht hoffen. Die wirtschaftlichen Folgen für den DFB seien zu diesem Zeitpunkt in Gänze noch nicht absehbar, so Curtius, aber: "Corona wird uns für das Wirtschaftsjahr 2020 einen Verlust von 50 Millionen Euro bringen." 

Lesen Sie hier: Löwen-Investor Ismaik - Sein Versprechen an den TSV 1860

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