Busempfang und 1.600 Auswärtsfans: Kauczinski gibt Entwarnung bei zwei Leistungsträgern des TSV 1860
Es kribbelt in München-Giesing. Die Anspannung, aber auch Vorfreude, auf das Spiel beim MSV Duisburg (Sonntag, 16.30 Uhr) waren am Freitagmittag allen Beteiligten anzumerken. Präsident Gernot Mang humpelte mit Krücken extra zum Pressestürberl hoch, um den Worten von Trainer Markus Kauczinski zu lauschen.
Kauczinski ist heiß auf das Traditionsduell gegen Duisburg
Auch Sport-Geschäftsführer Manfred Paula gesellte sich in die Journalistenrunde. Er sah, wie sich der Löwen-Dompteur an die Halsschlagader griff. "Mein Puls geht noch", meinte Kauczinski und lachte. Doch er musste zugeben: "Ich freue mich auf das Spiel." Das gilt wohl gleichermaßen für die über 1.600 Löwen-Fans, die mit in den Pott kommen, um sich das Traditionsduell zwischen Löwe und Zebra anzuschauen.
"Wir nehmen das wahr", sagte Kauczinski: "Das pusht uns." Und ist in Duisburg doppelt wichtig. Zum einen, weil es für den TSV 1860 in dieser Partie um einiges geht. Verliert der Löwen, würde er an Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen verlieren, sich womöglich schon vorzeitig aus dem Aufstiegsrennen verabschieden.
Sechzig-Coach warnt: "Sie haben eine Wucht, eine Power"
Zum anderen, weil auch die Hausherren auf einen massiven Support bauen können. Die Zebra-Fans haben zu einem riesigen Busempfang vor dem Stadion aufgerufen, ein Menschenmeer soll die Mannschaft von Trainer Dietmar Hirsch empfangen. Den Löwen wird also neben heimstarken Meiderichern auch eine Hammerkulisse von rund 25.000 Zuschauern erwarten.
"Sie haben eine Wucht, eine Power", fasste es der Trainer, der wenige Kilometer weiter in Gelsenkirchen geboren ist, zusammen. Gleichzeitig habe Kauczinski aber das "Gefühl, dass wir ihnen gefährlich werden können". Immerhin fliegen die Giesinger mit ordentlich Selbstvertrauen nach Duisburg.

Althaus wieder im Löwen-Kader
Seit sechs Partien ist Sechzig ungeschlagen. Dazu kommt, dass der zuletzt gelbgesperrte Vize-Kapitän Thore Jacobsen zurück ist, auch Samuel Althaus wird im Kader stehen. Nicht mit dabei sind neben den Langzeitverletzten nur Noah Klose (Gehirnerschütterung), Damjan Dordan (Knieprobleme) und Loris Husic (krank).
Philipp Maier und Max Reinthaler, die unter der Woche kürzertreten mussten, sind dagegen einsatzbereit. Und sollen dabei helfen, den nächsten Schritt in Richtung Aufstiegsregion zu machen. Ob es gelingt?
- Themen:
- MSV Duisburg
- Markus Kauczinski

