Bierofka-Löwen bei Heim-Macht - Wiedersehen mit Mlapa

Im letzten Auswärtsspiel des Jahres 2016 muss der TSV 1860 beim VfL Bochum antreten. Für Interimstrainer Daniel Bierofka geht es dabei in seinem letzten Spiel als Cheftrainer zum zuhause ungeschlagenen Tabellennachbarn.
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Peniel Mlapa im Trikot des VfL Bochum gegen den TSV 1860 mit Christpoher Schindler und Daynlon Claasen.
Rauchensteiner/Augenklick Peniel Mlapa im Trikot des VfL Bochum gegen den TSV 1860 mit Christpoher Schindler und Daynlon Claasen.

München - "Wir fahren da nicht chancenlos hin", erklärte Daniel Bierofka vor dem Duell der Tabellennachbarn. Am Samstag (13 Uhr, AZ-Liveticker) muss der TSV 1860 am 16. Spieltag der Zweiten Liga beim VfL Bochum antreten. Heißt: Der Tabellen-13. (18 Punkte) empfängt den 14. (15 Zähler).

Bilanz: Bochum liegt vorne

In der jüngeren Zweitliga-Geschichte trafen die Sechzger und der der Ruhrpottklub 14 Mal aufeinander. Die Westfalen siegten bei drei Remis sieben Mal, 1860 München vier Mal. Kurios: Alle Dreier holten die Löwen in Folge, gewannen sowohl Hin- als auch Rückspiel der beiden Spielzeiten 2013/2014 und 2014/2015.

Letzter Sieg im Abstiegsfinale

Den letzten Sieg der Blauen gab's am 29. Spieltag der Saison 2014/2015 in der Allianz Arena. Sechzig siegte durch die Tore von Marius Wolf (56.) und Stephan Hain (90.) mit 2:1. Für die Gäste aus Bochum traf Michael Gregoritsch zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung (16.). Es war ein immens wichtiger Heimerfolg im Abstiegskampf, der letzten Endes unter Retter Torsten Fröhling bekanntlich erst in der Relegation erfolgreich bestritten werden konnte.

VfL daheim eine Macht

Der VfL Bochum ist im heimischen Vonovia Ruhrstadion eine Macht: Die Bochumer haben noch kein Spiel verloren (drei Siege, vier Unentschieden). Dürfte also nicht ganz einach werden für die Bierofka-Löwen aus der Hochburg ein oder gar drei Zähler zu entführen.

Wiedersehen mit Mlapa und Bandowski

Zwei Ex-Löwen finden sich in der Mannschaft von Trainer Gertjan Verbeek. Im August 2015 wechselte Peniel Mlapa an die Castroper Straße. Der Stürmer wurde seit 1999 an der Grünwalder Straße ausgebildet und gab am 17. Mai 2009 sein Profi-Debüt im 1860-Trikot. Im Sommer 2010 wechselte er zur TSG Hoffenheim. Bis dahin kam er 23 Mal bei den Profis zum Einsatz (sechs Tore). Aktuell ist der Torjäger gut in Form: Fünf Tore und zwei Assists gehen in der laufenden Spielzeit auf sein Konto.

Auch Jannik Bandowski, der zwischen Januar 2015 und Sommer 2016 auf Leihbasis für 1860 spielte (15 Einsätze, zwei Tore), unterschrieb im vergangenen August einen Vertrag bis 2019. Der pfeilschnelle Ex-Dortmunder laboriert aber nach wie vor an einem Mittelfußbruch, den er sich bei den Sechzgern zugezogen hatte.

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