"Begrenzte Möglichkeiten": TSV 1860 will trotz Schneechaos das Trainingslager nicht verlängern
Während sich der TSV 1860 in Belek bei angenehmen 15 Grad auf den Rückrundenstart vorbereitet, ist es in München weiter frostig. Zweistellige Minusgrade stehen zum Teil auf dem Thermometer. Brr. Eine Besserung ist aktuell nicht in Sicht. Im Gegenteil: Sturmtief Elli soll in den nächsten Tagen für weitere starke Schneefälle und Regen sorgen.
Paula: "Wir haben begrenzte Möglichkeiten"
Das bekommen die Löwen freilich auch in der Türkei mit. "Ich habe tatsächlich auf die Wetter-App geschaut und genieße es deshalb umso mehr, in Belek zu sein", sagt Abräumer Philipp Maier. Dennoch: Am Samstagmorgen, so der Flieger in München landen darf, geht es für Sechzig zurück ins bayerische Winterland. Die Giesinger planen trotz der Wetterbedingungen nicht, das Trainingslager in der Türkei zu verlängern.
"Das wäre schon wünschenswert, wenn man bei guter Witterung länger bleiben könnte", meinte jüngst bereits Geschäftsführer Manfred Paula, schob aber direkt hinterher: "Die Wahrscheinlichkeit ist nicht ganz so hoch." Am Ende sei es "eine Frage der Möglichkeiten, die wir haben". Und die sind bei den Blauen bekanntermaßen begrenzt. Andere Vereine, wie der SSV Ulm, die ebenfalls in Belek sind, spielen dagegen durchaus mit dem Gedanken, länger im Warmen zu bleiben.

Platzverhältnisse in München werden schlecht sein
Immerhin werden die Platzverhältnisse in Deutschland in der kommenden Woche bei den angekündigten Temperaturen schlecht sein. "Wenn wir zurückfliegen, müssen wir das Beste aus den Temperaturen machen", sagt Maier. Außer der Heimflug wird aufgrund der Witterungsbedingungen kurzfristig storniert.
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