"Befinden uns in einem Befreiungskampf": 1860-Mutterverein startet Aufruf an seine Fans

Nach denkwürdigen Tagen wenden sich das Präsidium und der Verwaltungsrat des TSV 1860 direkt an die Löwen-Fans. In einer offiziellen Stellungnahme rufen die e. V.-Gremien dazu auf, Zusammenhalt zu zeigen, die Vereinsfarben mit Stolz zu vertreten und im Optimalfall auch Mitglied zu werden.
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Präsident des TSV 1860: Gernot Mang.
Präsident des TSV 1860: Gernot Mang. © IMAGO/Max Kilian

Nach den vergangenen, stürmischen Tagen an der Grünwalder Straße 114 versucht der e.V., die eigenen Reihen zu schließen. Am Freitagabend veröffentlichte der Mutterverein ein offizielles Statement, welches vom Präsidium und Verwaltungsrat unterschrieben ist. Tenor: In diesen schwierigen Zeiten stehe der gemeinsame Zusammenhalt über allem anderen.

Hier das komplette Statement im Wortlaut:

Liebe Mitglieder, liebe Fans, liebe Förderer/innen, liebe Sponsoren und liebe Freundinnen und Freunde des TSV 1860 München,

unser Verein steht vor einer der größten Herausforderungen seiner jüngeren Geschichte. Die wirtschaftlichen Verwerfungen in der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA haben tiefe Spuren hinterlassen. Sie haben für Unsicherheit gesorgt, Fragen aufgeworfen und manchen Zweifel genährt. Doch eines haben sie nicht zerstört: unsere Gemeinschaft als Sechzger.

Wir als Präsidium versichern euch: Wir unternehmen mit voller Kraft, mit höchster Sorgfalt und mit großem Verantwortungsbewusstsein alle organisatorischen, rechtlichen und formalen Schritte, die notwendig sind, um einen sportlichen Neustart zu ermöglichen. Tag für Tag arbeiten viele Menschen daran, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass der TSV 1860 München in Zukunft wieder auf einem stabilen Fundament steht.

"Wir befinden uns in einem Befreiungskampf"

Dabei geht es um so viel mehr als nur um Fußball bei 1860: Es geht um unsere Identität. Um unsere Geschichte. Es geht um die Menschen, die diesen Verein über Jahre und Jahrzehnte geprägt haben. Es geht um die Kinder und Jugendlichen, die hier ihre sportliche Heimat haben. Es geht um die vielen Ehrenamtlichen, die ihre Freizeit für unseren Verein opfern, und um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit Herzblut bei der Sache sind. Und um euch alle, die den Löwen im Herzen tragen.

Wir befinden uns in einem Befreiungskampf von den Lasten der Vergangenheit. Einem Kampf, der nicht auf dem Spielfeld, sondern durch Zusammenhalt, Solidarität und den festen Glauben an unsere gemeinsame Zukunft entschieden wird. Deshalb bitten wir euch um ein klares Zeichen: Zeigt eure Verbundenheit im Alltag. Sprecht über unseren Verein. Tragt unsere Farben mit Stolz. Unterstützt uns auf den Sportplätzen, bei Veranstaltungen und in eurem persönlichen Umfeld. Zeigt auf Social Media bewusst und sichtbar, dass ihr hinter dem TSV 1860 München steht. Teilt Beiträge, setzt Zeichen der Unterstützung, widersprecht Mutlosigkeit und verbreitet Zuversicht.

"Nicht die Vergangenheit bestimmt unsere Zukunft"

Jeder einzelne Beitrag zählt. Jedes aufmunternde Wort. Jede helfende Hand. Jede Unterstützung aus dem Sponsoring. Jede einzelne Mitgliedschaft. Deshalb richten wir uns auch an alle, die unseren Verein lieben, aber bisher noch kein Mitglied sind. Wer jetzt Mitglied wird, hilft ganz konkret. Jede Mitgliedschaft stärkt unseren Verein, gibt ihm Rückhalt und schafft mehr Planungssicherheit für die Nachwuchsausbildung. Darüber hinaus sendet sie ein starkes Signal: Wir stehen zusammen. Wir glauben an die Zukunft unserer Löwen. Mitglied? Ehrensache!

Den Mitgliedsantrag findet ihr hier zum DOWNLOAD

Die kommenden Wochen und Monate werden Einsatz, Geduld und Zusammenhalt erfordern. Aber wir sind hundertprozentig überzeugt: Wenn wir geschlossen auftreten, uns gegenseitig unterstützen und den Blick nach vorne richten, werden wir diesen Neustart für den TSV 1860 München schaffen. Lasst uns gemeinsam zeigen, wozu wir Löwen fähig sind!

Nicht die Vergangenheit bestimmt unsere Zukunft. Unsere Gemeinschaft bestimmt unsere Zukunft! Seite an Seite können wir diese Herausforderung meistern. Und eines Tages werden wir gemeinsam stolz auf das sein, was wir erreicht haben.

Gemeinsam! Solidarisch! Entschlossen! Wir sind der Verein!

Präsidium des TSV München von 1860 e.V.

Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V.

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52 Kommentare
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  • Chris_1860 am 08.06.2026 00:25 Uhr / Bewertung:

    Ismaik hat den Neuanfang selbst eingeleitet, durch das zweimalige Versenken unserer Löwen in die "4".

    Was hat er jetzt erreicht?

    1: der Kooperationsvertrag wurde zu Recht vom e.V. gekündigt

    2: die KGaA wird diese Woche wohl ein Fall für den Insolvenzverwalter

    3: dieser wird mangels Masse und nur Schulden vermutlich die Abwicklung der KGaA einleiten

    4: das Spielrecht für die RL hat nur der e.V.

    5: HAMs Anteile an der KGaA sind dann wertlos, eine Mannschaft kann HAM auch nicht melden

    6: HAM ist Geschichte, Sechzig ist frei von HAM und allen Schulden

    Jetzt kann es nur noch besser werden.

    Wie Mitglieder sind der Verein.

    ELIL 🦁 💙

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  • Löwenstark am 07.06.2026 16:27 Uhr / Bewertung:

    " Freiheit für Sechzge", hört man immer wieder grölen und man kann sich schon fragen, waren die Löwen denn gefangen ? Hatten Teile der Fans nicht ihre Scheichflagge auspacken dürfen oder sich anders daneben benehmen können ?
    In dieser Saison hatte man unter anderem mit Hilfe des Sponsors Niederlechner, Volland und Haugen geholt? Wir waren der Aufstiegskandidat und es war schon cool bis uns die Realität wieder eingeholt hat !
    Wir gewinnen und verlieren gemeinsam ist ein wichtiger Spruch im Fussball.

    Schade, dass die Vereinsführung, die, meine ich eigentlich sofort zurücktreten sollte, das nicht vorlebt und selbst so tut, als wäre man(g)unschuldig.
    Nein, Mr.Präsident, um Mitglieder zu betteln ist der falsche Zeitpunkt. Sie haben aus Kalkül einfach nicht alles getan um 1860 in der Liga zu erhalten und den Verdacht erweckt, dass das schon länger so geplant war, kann man schon auch haben.
    Eigentlich beisst man nicht die Hand, die einem füttert. Die Löwen haben es trotzdem getan.Oh je.

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  • Chris_1860 am 07.06.2026 14:00 Uhr / Bewertung:

    Es ist zwar sehr verwunderlich, dass es immer noch einige Wenige gibt, die ihrem Hasan nach wie vor die Treue halten und ihn für Opfer anstatt Täter halten. Vermutlich reicht denen auch das zweimalige Versenken in die „4“ immer noch nicht aus.

    Aber es ist ja ok in einer Demokratie, wo jeder seine auch noch so gegen alle bekannten Tatsachen stehende Meinung kundtun darf. Analog der MAGA in den USA und deren Anführer Trump. Exakt so verhält es sich mit den letzten Hasan-Getreuen und deren Götzen Ismaik. Auch diese weigern sich beharrlich, die Fakten zur Kenntnis zu nehmen und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen.

    Was aber hoffnungsvoll stimmt ist die Tatsache, dass diese Gruppe rasant immer kleiner wird, sowohl in den hiesigen Kommentarspalten, wie aber auch vor allem bei deren Hauspostille DB24. Mögen sie in ihrem kleinen „Make-Hasan-Great-Again (MAHAGRAG)-Kosmos selig werden, mit dem echten Sechzig haben sie leider kaum was am Hut, sonst wären sie froh, dass er endlich weg ist.

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