Alfred Kohlhäufl: Mangel an allen Ecken und Enden

In der AZ-Fußball-Kolumne des ehemaligen Löwen-Profis Alfred Kohlhäufl, äußert sich dieser über das verlorene Heimspiel gegen Hannover 96.
| Alfred Kohlhäufl
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Ex-Löwen-Profi Alfred Kohlhäufl über die Niederlage des TSV 1860 gegen Hannover 96.
Rauchensteiner/Augenklick/AZ Ex-Löwen-Profi Alfred Kohlhäufl über die Niederlage des TSV 1860 gegen Hannover 96.

München - In den Englischen Wochen, in denen es um neun Punkte in sieben Tagen geht, zeigt sich, in welche Richtung sich die Teams bewegen. Nach dem guten Start geht der Weg von 1860, nach nur einem Punkt in drei Partien, leider wieder abwärts. Die Löwen konnten den positiven Trend der ersten vier Partien nicht fortsetzen. Die Heimspiele gegen Union Berlin und Hannover wurden verloren, auf St. Pauli ein Unentschieden erreicht. Das war zu wenig. Der gute Start ist bereits vergessen.

Wohin führt der Weg des TSV?

Das Spiel gegen Aufstiegsaspirant Hannover hat deutlich gezeigt, welches Niveau in der Mannschaft steckt – beziehungsweise nicht steckt. Kosta Runjaic hat nach dem 0:2 anerkannt, dass der Gegner einfach besser war. Ich möchte den Sechzgern das Bemühen nicht absprechen. Aber es mangelte an allen Ecken und Enden.

Torwart Zimmermann und die Innenverteidiger Mauersberger und Bülow zeigten Normalform. Ihnen war es zu verdanken, dass die Niederlage nicht höher ausfiel. Der Rest konnte mit dem übermächtigen Gegner nicht mithalten. Bei Ballbesitz war die Vorwärtsbewegung zu langsam, das Durchsetzungsvermögen in den Zweikämpfen zu schlecht. Kein gutes Umschalten und vor allem mangelhafte Antizipation waren zu sehen. Die sogenannten "zweiten Bälle" schnappten sich immer die Gäste. Löwen-Sportchef Thomas Eichin meinte nach dem Spiel treffend: "Hannover 96 war einfach eine Klasse besser als wir."

Lesen Sie hier: Das sagt Löwen-Trainer Runjaic zu Ismaiks Visionen

Gegen gute Mannschaften kann Sechzig nicht mithalten. Um in die oberen Regionen der Tabelle vorzustoßen, wird Geduld und viel Trainingsarbeit nötig sein. Sie befinden sich auf Platz elf, im "Niemandsland" der Tabelle. In den nächsten beiden Partien bei den Würzburger Kickers und zu Hause gegen Fortuna Düsseldorf wird sich zeigen, in welche Richtung ihr Weg führt.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren