1860: Tschauner nur Platzhalter?

Löwen-Trainer Wolf hofft, dass der lädierte Keeper Hofmann bis Montag wieder fit wird
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Michael Hofmann war 14 Jahre beim TSV 1860.
sampics/Augenklick Michael Hofmann war 14 Jahre beim TSV 1860.

Löwen-Trainer Wolf hofft, dass der lädierte Keeper Hofmann bis Montag wieder fit wird

MÜNCHEN Nein, Michael Hofmann ging es nicht gut am Dienstag: Und das nicht, weil er nicht mit seinen 1860-Kollegen Anschauungs-Unterricht beim Champions-League-Klassiker zwischen Bayern und Barcelona (1:1) nehmen konnte. sondern weil er sich und sein linkes Knie daheim in Faistenhaar schonen musste. „Es ist besser“, sagte der 36-jährige Torhüter, „wenn ich als verletzter Spieler daheim bleibe.“

Angriffsflächen boten die Löwen-Profis in letzter Zeit ohnehin genug – und da will Hofmann, der Rekord-Löwe, der seit 13 Jahren beim TSV 1860 ist, ein Vorbild sein. Schließlich geht’s für ihn auch um einen neuen Vertrag beim Zweitligisten. Und Hofmann, der beim 2:3 in Koblenz mit einer Innenbanddehnung bereits nach 25 Minuten ausgewechselt werden musste und vorher das 0:1 verschuldet hatte, kämpft um ein neues Arbeitspapier. Rechnen tut er damit: „Es wäre nicht nachzuvollziehen“, sagt der Torwart, „wenn ich aufhören müsste.“

Immerhin: Angst, dass er sich nach dem verletzungsbedingten Aus in Koblenz für einen neuen Vertrag nicht mehr empfehlen kann und ihm wieder der 13 Jahr jüngere Philipp Tschauner vorgezogen wird, braucht Hofmann nicht zu haben. Uwe Wolf: „Wenn Hofmann fit ist, dann wird er am Montag gegen Kaiserslautern spielen.“

Fit oder nicht fit – das ist die Frage beim TSV 1860. Zuletzt hat Sportdirektor Miki Stevic der Mannschaft einen katastrophalen Fitnesszustand bescheinigt. „Es ist schon erstaunlich bei uns“, sagt Stevic, „in welch körperlichen Zustand sich der ein oder andere Spieler präsentiert.“ Ein Vorwurf, den Trainer Wolf aber so entkräftet: „Mit Sicherheit ist die Mannschaft fit, das beweisen auch die Laktatwerte. Wenn wir zum Schluß einbrechen würden, dann müsste man sich Sorgen machen. Aber wir sind in der zweiten Hälfte immer besser.“ Und dann sagt Wolf: „Wir haben Qualität, aber bei uns geht’s um die Einstellung.“ Wofür wieder der Trainer zuständig wäre.og.

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