1860-Saisonstart: Neue Fußballfirma verschafft dem Verein eine historische Chance
Startschuss in die Saison 2026/27, endlich wird wieder Fußball gespielt auf Giesings Höhen. Regionalliga-Fußball. So bitter der sportliche Absturz und die erst nach und nach zutage tretenden Begleiterscheinungen auch sind, eines hat Sechzig geschafft: Der Spielbetrieb steht.
Die fieberhaften Bemühungen aller Beteiligten um Vereinspräsident Gernot Mang haben sich gelohnt.
Kayabunar und einige Junglöwen dürfen doch noch einen Aufstieg feiern
Cheftrainer Alper Kayabunar und eine Reihe an Junglöwen dürfen doch noch den verdienten "Aufstieg" aus der Bayernliga Süd in die Regionalliga feiern, zu dem sie im Falle des Drittliga-Verbleibs der "Profis" gar nicht berechtigt gewesen wären.
Die neue Fußballfirma hat Kayabunar, seinen jungen Talenten und dem ganzen Verein aus der Not heraus eine historische Chance verschafft. Diesen Weg mit Herzblut-Löwen wie dem reaktivierten Vitus Eicher, die Rückkehrer Felix Weber und Dennis Dressel sowie die Tunay Deniz und Florian Niederlechner als Säulen zu stärken, ist nachvollziehbar und dürfte die junge Giesinger Wundertüte nicht nur in sportlicher Hinsicht stärken.
Kabine und Öffentlichkeit: Wichtige Rolle für Eicher, Weber, Niederlechner und Co.
Der ausgerufene Befreiungskampf wird noch einiges an Tribut einfordern, weshalb die Eichers, Webers und Niederlechners gerade in der Kabine und in der Öffentlichkeit eine wichtige Rolle einnehmen werden.
Denn eines ist klar: Auch 2026/27 wird es früher oder später Leistungsdellen und Krisen geben, die Wiesn oder spätestens die Winterzeit lassen grüßen. Wenn die Säulen auch in stürmischen Zeiten stabil bleiben, könnte sie von den Fans und Unterstützern zu großen Taten (gar einem Aufstieg?) getragen werden, diese Giesinger Wundertüte.
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