1860-München-Coach Daniel Bierofka: Benjamin Kindsvater habe ich für 2. Liga geholt

Löwen-Coach Daniel Bierofka schildert, dass Benjamin Kindsvater ursprünglich für die ehemalige Zweitliga-Mannschaft vorgesehen war. In der Regionalliga Bayern ist der Youngster vor dem Wiedersehen mit Ex-Klub Wacker Burghausen schon jetzt die Neuentdeckung beim TSV 1860.
| Patrick Mayer
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BENJAMIN KINDSVATER: Sehr präsent. Von seinen Gegenspielern kaum zu halten, mit feiner Technik deutete er an, dass sich die Löwen-Fans viel vom ehemaligen Burghausener versprechen dürfen. – Note: 2
M.i.S./Augenklick BENJAMIN KINDSVATER: Sehr präsent. Von seinen Gegenspielern kaum zu halten, mit feiner Technik deutete er an, dass sich die Löwen-Fans viel vom ehemaligen Burghausener versprechen dürfen. – Note: 2

München - Von der AZ bekam er zum Pflichtspieldebüt gleich die Note 2: Benjamin Kindsvater, mit 24 Jahren schon einer der älteren Spieler in einem jungen Löwen-Team. Der Neuzugang überzeugte mit feiner Technik, guter Spielübersicht sowie seinem starken Antritt beim 4:1 beim FC Memmingen. Schon in der Vorbrereitung hatte der Oberbayer angedeutet, welches Potenzial er mit nach Giesing brachte. Dabei war er eigentlich gar nicht für die Regionalliga Bayern vorgesehen, sondern für die 2. Bundesliga.

Kindsvater sollte in die 2. Liga

"Ich habe ihn damals eigentlich für die Profis geholt. Da haben wir uns durchgesetzt gegen andere Konkurrenten. Ich mag den Jungen unheimlich gerne. Er ist ein fleißiger Mensch, sehr bodenständig, sehr schnell, hat einen guten linken Fuß, optimale Voraussetzungen", erzählt Sechzig-Coach Daniel Bierofka, dass Kindsvater bei seiner Verpflichtung ursprünglich für den Profikader von Vitor Pereira eingeplant war. Beide gibt es bekanntlich in München nicht mehr.

"Es war eigentlich vorgesehen, dass er bei den Profis trainiert, und falls er dort nicht spielen sollte, hätte er in der Regionalliga Spielpraxis gesammelt. Aber eigentlich hatte ich ihn für die Profis geholt", schildert Bierofka. "Ich wollte halt auch, dass mal wieder ein deutscher Spieler da ist. Wäre vielleicht nicht so schlecht gewesen, vor allem einer aus der Region."

Auch Unterhaching wollte den 1860-Neuzugang

Das darf wohl getrost als kleine Spitze gegen den unter seinem Vorgänger zusammengestellten Kader verstanden werden, als die Amtssprachen Portugiesisch und Englisch waren. Kindsvater wiederum stammt aus Trostberg im Chiemgau. Für den Löwen-Coach war es indes keine leichte Aufgabe, den Rechtsaußen nach Giesing zu holen.

"Unterhaching wollte ihn unbedingt. Aber da sieht man, dass wir uns doch noch durchsetzen können", erklärt der 38-Jährige stolz. Jetzt spielt Kindsvater für die Löwen, und wenn er weiter so auftrumpft, kann er ein ganz wichtiger Bestandteil bei der Mission "Rückkehr in den Profifußball" werden.

Lesen Sie hier: Bierofka am Limit - Leiden für den TSV 1860

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