1860: Maurer stichelt Aigner an
MÜNCHEN - In der laufenden Saison hatte Löwen-Profi Stefan Aigner noch nicht sonderlich viel Spaß. Nach einer langen Verletzung in der Hinrunde braucht er lange, um wieder richtig in Tritt zu kommen. Nun aber gibt ihm Trainer Maurer Hoffnung: "Stefan ist jetzt wieder auf einem besseren Weg."
Einen Einsatz, einen Sieg und am besten auch noch ein Tor. Was Stefan Aigner derzeit dringend benötigt, sind keine aufmunternden Worte, sondern Erfolgserlebnisse. Die ganze Saison über schon sucht der 23-Jährige nach ein paar konstant guten Spielen in Serie, doch nach wie vor ist bei ihm der Wurm drin. Zuletzt saß Aigner nur auf der Bank, für ihn durfte der zuvor bei den Amateuren eingesetzte Tarik Camdal auf dem rechten Flügel ran; nun aber sagt 1860-Trainer Reiner Maurer: "Stefan ist jetzt wieder auf einem besseren Weg."
Natürlich bringen auch die netten Worte Aigner nicht weiter, denn so lange er seine von Maurer bemängelten läuferischen Defizite nicht in den Griff bekommt, wird er es weiter schwer haben. "Stefan war lange verletzt, aber auch vorher war er nicht derjenige, der 90 Minuten die Linie rauf und runter gelaufen ist. Er lebt von seinen Dribblings und seinen Torabschlüssen", erklärt Maurer, "und die braucht er jetzt wieder. Stefan braucht einfach Spiele". Doch Maurer fügt auch an: "Aber ich brauche auch Punkte."
In der Hinrunde hatte Aigner wegen eines Anrisses des Syndesmosebandes sechs Spiele verpasst, am 16. Spieltag kehrte er zwar zurück, trotzdem kommt er seither nicht so richtig in Tritt. Maurer sagt deswegen: "Er ist noch nicht bei 100 Prozent, es reicht noch nicht für 90 Minuten. Aber wenn er reinkommt, dann sorgt er sofort für Gefahr." mpl
- Themen:
- TSV 1860 München