1860: Maurer lobt Spieler und gibt frei!

Der Ausflug in die Schweiz war für die Löwen sehr erfolgreich. 2:1 gewann der TSV 1860 am Freitagabend beim FC Zürich.
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Stefan Aigner (li.) und Trainer
az Stefan Aigner (li.) und Trainer

MÜNCHEN - Der Ausflug in die Schweiz war für die Löwen sehr erfolgreich. 2:1 gewann der TSV 1860 am Freitagabend beim FC Zürich.

Die Tore für die Löwen erzielten Stefan Aigner (18.) und Daniel Bierofka (24.), für Zürich traf Luca Ladner (55.). Und das, obwohl man mit einem dezimierten Kader anreiste.

Maurer musste auf einige seiner Spieler verzichten (AZ berichtete). Stefan Bell, Antonio Rukavina, Mate Ghvinianidze und Aleksandar Ignjovski waren wegen Länderspielreisen nicht dabei. Zudem fehlten angeschlagen Sandro Kaiser, Stefan Buck, Eke Uzoma und der erkrankte Savio Nsereko.

Klar, dass der Coach zufrieden war. „Es war eine gute Einstellung und ein abwechslungsreiches Spiel. Bei uns haben viele Spiele gefehlt und es war die komplette Abwehr neu“, so Maurer. „Wir haben uns da gut präsentiert und es gab sogar von den Rängen Szenenapplaus. Es war wirklich ein sehr schönes, ansprechendes Spiel, was beiden Mannschaften und auch den Zuschauern Spaß gemacht hat.“

Und weiter: „Es war auch ein guter Prestigeerfolg in Zürich zu gewinnen.“ Das Wochenende gab Maurer seinen Spielern frei. „Die Spieler haben auch gewusst, dass sie in Zürich Gas geben müssen, weil wir sonst am Samstag trainiert hätten.“ Aufgrund der Personalsituation nahm Maurer zwei U23-Spieler mit nach Zürich. Abwehrmann Christopher Schindler (20) und Mittelfeldspieler Leonard Stolz (19) hinterließen einen guten Eindruck beim Chefcoach.

Maurer war mit den beiden Youngstern zufrieden: „Stolz hat großes Potenzial und wir sind bei ihm interessiert ihn länger im Verein zu halten. Christopher Schindler war zuletzt ein bisschen in einem Loch, aber er hat in Zürich sehr gut gespielt. Das sind zwei hochtalentierte Spieler, die wir individuell nach vorne bringen und fördern wollen.“

Wird Schindler gar den gleichen Weg gehen wie ein Moritz Leitner (17), der den Sprung zu den Profis schon geschafft hat? Maurer tritt auf die Euphoriebremse: „Schindler ist ja erst 20 und wird zukünftig im Wechsel bei den Profis gefördert werden und weiter bei der U23 spielen. Er soll sich entsprechend dort weiter entwickeln.“

Reinhard Franke

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