1860: Löwen touren durch Europa

Zwar würden sie bei den Löwen ob der jüngsten Erfolge am liebsten gar keine Pause machen, doch jetzt stehen erst mal Länderspiele an. Gleich sechs Fußballer des TSV 1860 sind unterwegs - und müssen dabei ganz unterschiedlich weit reisen.
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Auf dem Sprung zum Krim-Verein Sevastopol: Mate Ghvinianidze.
MIS Auf dem Sprung zum Krim-Verein Sevastopol: Mate Ghvinianidze.

MÜNCHEN - Zwar würden sie bei den Löwen ob der jüngsten Erfolge am liebsten gar keine Pause machen, doch jetzt stehen erst mal Länderspiele an. Gleich sechs Fußballer des TSV 1860 sind unterwegs - und müssen dabei ganz unterschiedlich weit reisen.

Reisezeit bei den Löwen. Zu Beginn der zwei spielfreien Wochen ist an der Grünwalder Straße kaum was los, Trainer Reiner Maurer weilt zur Fortbildung in Frankfurt, Team-Manager Robert Hettich ist aus selbigen Gründen nach Hamburg gereist, und sechs Spieler der Sechzger sind mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften unterwegs.

Dass damit aber nicht immer große Touren verbunden sein müssen, erlebt Verteidiger Stefan Bell (19) gerade, dessen U21-Auswahl des DFB sich in Unterhaching auf ein Freundschaftsspiel gegen die Ukraine kommenden Montag vorbereitet

Auch die jungen Moritz Leitner (17), Kevin Volland (18) und Daniel Hofstetter (18, noch nicht bei den Profis eingesetzt) müssen zu ihren EM-Qualifikationsspielen mit der deutschen U19 nicht allzu weit reisen: Am Freitag spielen sie in Sandhausen gegen Andorra, zwei Tage später steht ein Duell mit Nordirland in Hoffenheim an, und kommenden Mittwoch treffen sie in Mannheim auf die Schweizer Jugend.

Im Vergleich dazu steht Löwen-Verteidiger Mate Ghvinianidze vor einem Mammuttrip. Erst rund 2700 Kilometer von München nach Tiflis in Georgien. Dort geht’s am Freitag in der EM-Qualifikation gegen Malta. Dann knapp 2300 Kilometer weiter ins lettische Riga, wo kommenden Dienstag ebenfalls um die Teilnahme an der Euro 2012 gespielt wird. Dann wieder circa 1300 Kilometer zurück nach München – macht für den 23-Jährigen ein Gesamtreisevolumen von etwa 5300 Kilometern. Nicht schlecht, bedenkt man, dass der Georgier wegen seiner Bauchmuskelgeschichte, die zuletzt einen Einsatz gegen Union Berlin verhinderte, womöglich gar nicht spielen kann.

Für Keeper Gabor Kiraly sind es dagegen in der Summe nur 3800 Kilometer. Er spielt mit Ungarn am Freitag in Budapest gegen San Marino und am Dienstag nächster Woche in Helsinki gegen Finnland. Doch kaum sind die Löwen-Profis zurück in München, müssen sie schon wieder ihre Koffer packen: für das nächste Ligaspiel in Oberhausen.

Marco Plein

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