1860: Funkel startet Abschiedstour mit Pleite

Wieder verliert der TSV 1860 München ein Heimspiel. Nach einer desolaten Vorstellung heißt es am Ende 0:3 aus Sicht der Löwen gegen den Karlsruher SC.
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Friedhelm Funkel startet seine Abschiedstour mit einer herben Niederlage gegen den Karlsruher SC.
dpa Friedhelm Funkel startet seine Abschiedstour mit einer herben Niederlage gegen den Karlsruher SC.

Wieder verliert der TSV 1860 München ein Heimspiel. Nach einer desolaten Vorstellung heißt es am Ende 0:3 aus Sicht der Löwen gegen den Karlsruher SC.

München  – In seinem ersten Match nach der Ankündigung, 1860 zu verlassen, hat Friedhelm Funke eine schlimme Niederlage kassiert. Ein Karlsruher sorgte für am Samstag für den bitteren Nachmittag des TSV. München (dpa) – Friedhelm Funkel hat seine Abschiedstournee als Trainer des TSV 1860 München mit einer heftigen Niederlage eröffnet.

Angeführt von Dreifach-Torschütze Rouwen Hennings (19./32./53 Minute) gewann der Karlsruher SC am Sonntag in der 2. Fußball-Bundesliga klar mit 3:0 (2:0) bei den „Löwen“. Der Aufsteiger wahrte mit dem Erfolg seine geringen Aufstiegschancen. Für die „Löwen“, die sich nach dieser bitteren Pleite womöglich auch früher als erst am Saisonende von Funkel trennen könnten, war es die dritte Heimniederlage nacheinander – jeweils ohne eigenen Torerfolg.

„Es ist bitter, wenn man zuhause 0:3 verliert“, sagte Funkel. Der 60-Jährige konnte die Frage, ob er auch am Montag definitiv auf dem Trainingsplatz stehen werde, nicht beantworten: „Die Frage müssen Sie nicht mir stellen.“ Die Sechziger waren vor 19 100 Zuschauern optisch überlegen, aber der reifere KSC setzte mit Kontern effektive Nadelstiche. 1860 half zudem in Person des jungen Markus Schwabl bei den ersten zwei Gegentoren mit.

Beim Foulelfmeter zum 0:1 brachte der 23 Jahre alte Innenverteidiger Daniel Gordon im Strafraum zu Fall. „Das war der Knackpunkt der Partie“, meinte Funkel. Vor Hennings zweitem Streich unterlief Schwabl einen langen Ball. „Das zweite Tor ist ein klarer Fehler von mir“, sagte Schwabl. Funkel redete nach Spielende länger auf den Jung-Profi ein. „Es tut mir leid für ihn. Er wird das aber wegstecken. Ich habe ihn bewusst dringelassen“, berichtete Funkel über den „Lernprozess“.

Auch nach der Pause ließen sich die offensiv einfallslosen Sechziger wie beim fulminanten 0:3 von Hennigs auskontern wie eine Schülermannschaft. „Heute waren wir von Anfang an nicht gut“, gestand Kapitän Guillermo Vallori. Das habe aber nichts mit der unter der Woche verkündeten Trennung von Funkel zu tun gehabt, versicherte Vallori. 1860 erspielte nur zwei gute Chancen durch Andreas Ludwig (25.) und den eingewechselten Benny Lauth (72.).

Sein Team habe zeitweise „den Kopf verloren“, haderte Funkel. Hennings vergab sogar noch die Chance auf sein viertes Tor (87.). „Wir haben die Tür einen kleinen Spalt geöffnet“, sagte KSC-Coach Markus Kauczinski zum Thema Aufstieg.

 

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