1860-Coach Maurer ärgert Trainerwechsel in Köln

Der Rauswurf von Trainer Zvonimir Soldo beim 1. FC Köln behagt dem Fußball-Zweitligisten TSV 1860 München vor dem Duell im DFB-Pokal nicht. „Ich glaube, dass der Trainerwechsel eher schlecht für uns ist“, sagte „Löwen“-Coach Reiner Maurer am Montag.
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Fordert noch drei Punkte vor Weihnachten: 1860-Trainer Maurer
dpa Fordert noch drei Punkte vor Weihnachten: 1860-Trainer Maurer

MÜNCHEN - Der Rauswurf von Trainer Zvonimir Soldo beim 1. FC Köln behagt dem Fußball-Zweitligisten TSV 1860 München vor dem Duell im DFB-Pokal nicht. „Ich glaube, dass der Trainerwechsel eher schlecht für uns ist“, sagte „Löwen“-Coach Reiner Maurer am Montag.

Der Zweitligist stellt sich für Dienstagabend (19.00 Uhr/Sky) in Köln auf einen Gegner ein, der unter der Interimslösung Frank Schaefer mit neuer Motivation auflaufen wird. „Wir sind gegen den Erstligisten Köln klarer Außenseiter“, erklärte Maurer.

„Köln steht natürlich unter Druck. Alles andere als ein Weiterkommen wäre für sie eine Katastrophe“, ergänzte der 1860-Coach. Für die „Löwen“ steht aber ebenfalls viel auf dem Spiel, vor allem finanziell. Ein Einzug ins Achtelfinale, der in der nächsten Runde fast 600 000 Euro an TV-Prämien garantiert, würde die sehr prekäre wirtschaftliche Situation des Clubs verbessern. Man werde darum alles versuchen, um „die Pokaleinnahmen zu kriegen“, kündigte Maurer an.

Der Ausfall von Stefan Aigner, der sich am Wochenende beim 0:0 gegen Arminia Bielefeld eine Sprunggelenksverletzung zugezogen hat, schwächt die Münchner. Für ihn könnten Alexander Ludwig oder Daniel Halfar ins Team rücken.

Nach seiner Gelb-Rot-Sperre gegen Bielefeld steht Aleksandar Ignjovski im defensiven Mittelfeld wieder zur Verfügung. Offen ließ Maurer am Montag noch, wen er im Sturm aufbieten wird. Die Tendenz geht nach den Trainingseindrücken weiterhin zum Duo Benjamin Lauth und Djordje Rakic. Weiterhin ausfallen wird Innenverteidiger Mate Ghvinianidze (Bauchmuskelzerrung).

dpa

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