Tony Martin befürchtet einen Tour-Abbruch

Der viermalige Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin würde die Tour de France lieber ohne Zuschauer fahren und befürchtet wegen der Corona-Krise einen vorzeitigen Abbruch des Rennens.
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Tony Martin nimmt die Tour de France zum zwölften Mal in Angriff.
David Stockman/BELGA/dpa/dpa Tony Martin nimmt die Tour de France zum zwölften Mal in Angriff.

Nizza - Der viermalige Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin würde die Tour de France lieber ohne Zuschauer fahren und befürchtet wegen der Corona-Krise einen vorzeitigen Abbruch des Rennens.

"Die Sorge ist da. Das schwebt wie ein Damoklesschwert über uns, dass jeder Tag der letzte sein kann. Das ist sehr schade", sagte Radprofi Martin im Interview der Deutschen Presse-Agentur vor dem Start der Frankreich-Rundfahrt am Samstag in Nizza.

Der 35 Jahre alte Routinier hätte es vorgezogen, angesichts der wieder steigenden Infektionszahlen in Frankreich ohne Zuschauer zu fahren. "Lieber eine Tour ohne Zuschauer als gar keine Tour", betonte Martin und fügte hinzu: "Ich bin kein Fachmann und kann nicht beurteilen, wie sich die 5000 Leute im Start- und Zielbereich aufteilen können. Für mich ist das erst einmal eine sehr hohe Zahl." Er verstehe nicht, dass die Organisatoren einen Zuschauer-Ausschluss sehr früh abgelehnt hatten. "Die Situation verschlechtert sich von Tag zu Tag."

© dpa-infocom, dpa:200826-99-319255/3

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