SpVgg Unterhaching: Nur die Offensive überzeugt

In Halle überzeugt nur Hachings Offensive. "Dass es so krass wird, hätte ich nicht gedacht."
| J. Schnabl
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Mathias Fetsch (Halle, l.)und Marc Enders (Unterhaching).
imago images / Eibner Mathias Fetsch (Halle, l.)und Marc Enders (Unterhaching).

Dass es nicht leicht wird, wusste Claus Schromm vorher. Der Trainer der SpVgg Unterhaching warnte sein Team also eindringlich vor dem Halleschen FC, der vor der Partie am Sonntag fünf Spiele in Folge verloren hatte und dessen Chefcoach Thorsten Ziegler kurz vor der Entlassung stand.

Nach dem kuriosen 5:3-Sieg der Hachinger wusste Schromm auch, dass er recht hatte, sehr recht. "Dass es kein normales Fußballspiel wird, war mir klar", meinte er nach der Partie bei Magenta Sport: "Aber dass es so krass wird, hätte ich nicht gedacht."

Haching gegen Halle: Vorne richtig, hinten falsch

Denn mit fünf Treffern zeigte sein Team einerseits zwar endlich wieder Offensiv-Qualitäten, dafür wackelte diesmal die sonst so starke Defensive gewaltig. So fiel Schromms Fazit entsprechend beider Mannschaftsteile auch gemischt aus: "Wir haben heute unheimlich viel richtig und unheimlich viel falsch gemacht." Vorne richtig, hinten falsch.

Der Protagonist dieser verrückten Partie war Dominik Stroh-Engel. Der Stürmer der Hachinger knipste gleich viermal, einmal allerdings per missglückter Kopfball-Abwehr ins eigene Tor (38. Minute). Mit drei Treffern (2., 14., 58.) auf der anderen Seite machte er diesen Fauxpas aber mehr als wett. Weil der für ihn eingewechselte Stürmer-Kollege Stephan Hain mit einem Doppelpack ebenfalls einen guten Tag erwischte, stehen die Hachinger nun auf Platz zwei in der Tabelle. "Das ist mir aktuell egal", meinte aber Stroh-Engel: "Wir wollen im April weiter da oben dabei sein, um dann vielleicht eine Chance zu haben."

Eine Chance auf den Aufstieg. Erklärtes Ziel der Hachinger ist schließlich Liga 2, am besten sobald wie möglich. Helfen könnte dabei auch eine Finanzspritze. Wie die "Bild" gestern berichtete, plant die börsennotierte SpVgg eine Kapitalerhöhung, durch die der Verein 4,7 Millionen Euro erhalten könnte.

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