Sieg gegen Chemnitz! Unterhaching klettert auf Relegationsrang

Die SpVgg Unterhaching feiert den fünften Sieg im achten Saisonspiel. Gegen Kellerkind Chemnitz setzen sich die Hachinger mit 2:1 durch und klettern auf Tabellenrang drei.
| J. Schnabl
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Dominik Stroh-Engel (li.) feiert mit Alexander Winkler (re.) seinen Treffer zum 1:0.
imago/Sven Simon Dominik Stroh-Engel (li.) feiert mit Alexander Winkler (re.) seinen Treffer zum 1:0.

München - Wie heißt es so schön: Wer aufsteigen will, muss auch solche Spiele gewinnen. Und die SpVgg Unterhaching gewann am Montagabend im heimischen Sportpark gegen den Chemnitzer FC genau ein solches Spiel. Ein Drittliga-Spiel gegen einen vermeintlichen Underdog, der auf dem vorletzten Tabellenplatz steht, es den Hachingern aber dafür umso schwerer machte.

Doch nach dem 2:1-Sieg stehen die Münchner Vorstädter nun auf Rang drei in der Tabelle, der immerhin zur Aufstiegsrelegation in die Zweite Liga berechtigt. Zu verdanken hat die SpVgg dies einem Neuzugang: Dominik Stroh-Engel.

Der Stürmer brachte das Team von Trainer Claus Schromm per Elfmeter in Front (25. Minute) – und das entsprach eigentlich nicht wirklich dem Spielverlauf. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste die besseren Möglichkeiten, nur Torwart Nico Mantl verhinderte den Rückstand. "Der Gegner war eminent stark. Ich weiß nicht, wie lange wir das Glück noch überstrapazieren sollten", polterte Schromm nach der Partie.

Schromm lobt Doppelpacker Stroh-Engel

Erst in Halbzeit zwei spielte Haching stärker. Und wieder war es Stroh-Engel, der das 2:0 besorgte – diesmal traf der Neuzugang aus Karlsruhe per Schlenzer. "Ich habe mir fest vorgenommen, dass ich ein Tor schieße, und hoffe, dass bald noch mehrere dazukommen", erklärte der Matchwinner.

Chemnitz allerdings blieb gefährlich, konnte in der 60. Minute den Anschluss erzielen und rannte weiter an. Mantl hielt den Hachingern aber den Sieg fest. Schromm wusste hinterher, bei wem er sich bedanken musste: "Dominik Stroh-Engel hat den Unterschied ausgemacht", lobte der Coach seinen noch nicht ganz fitten, 33-jährigen Stürmer, der in der 69. Minute vom Platz humpelte und durch Stephan Hain ersetzt wurde.

"Zum Glück ist er nicht ernsthaft verletzt. Es hat nur die Wade zugemacht", erklärte Schromm und schob einen Satz hinterher, der wie eine Warnung an die ganze Liga klang: "Er wird spätestens 2020 topfit sein."

Lesen Sie hier: Glücksgriff Rieder - Warum der Neuzugang für Sechzig so wichtig ist

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