Manfred Schwabl: "Das Ziel muss langfristig die 2. Liga sein"

Die SpVgg Unterhaching will raus aus der Regionalliga: "Unsere Ausgangslage ist besser", sagt Haching-Präsident Manfred Schwabl.
| Florian Auburger
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Manfred Schwabl hat mit der Spvgg Unterhaching ein klares Ziel vor Augen.
sampics/Augenklick Manfred Schwabl hat mit der Spvgg Unterhaching ein klares Ziel vor Augen.

Unterhaching - Sie gilt als Favorit auf den Titel in der Regionalliga Bayern: Die SpVgg Unterhaching startet nach ihrem Abstieg aus der 3. Liga in der Saison 2014/15 mit viel Selbstbewusstsein in die neue Spielzeit.

"Unsere Ausgangslage ist besser als letztes Jahr. Da hatten wir nur das Ziel, nach unserem Abstieg nicht durchgereicht zu werden", sagt Haching-Präsident Manfred Schwabl. Doch die vergangene Saison lief besser als gedacht. Die Spielvereinigung beendete die Saison auf dem vierten Platz.

Das Ziel nun: Platz drei. "Wir sind einen Schritt weiter als letztes Jahr, wir wollen von Anfang an vorn mitspielen", sagt Trainer Claus Schromm. Mit dem SV Wacker Burghausen sowie den Amateuren des FC Bayern haben die Hachinger jedoch starke Konkurrenten im Kampf um die Meisterschaft.

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Der Kader des ehemaligen Bundesligisten verspricht aber viel. Im Mittelfeld spielen bekannte Gesichter wie Sascha Bigalke und Maximilian Nicu. Mit Jim-Patrick Müller (Dynamo Dresden) und dem Ex-Löwen Dominik Stahl haben die Hachinger zwei Spieler mit Profi-Erfahrung dazugewonnen.

Stephan Hain als Neuzugang?

Daneben hält sich Ex-Löwe Stephan Hain seit Wochen bei den Rot-Blauen fit. Ein Wechsel scheint unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen.

Auch finanziell blickt man in Unterhaching wieder etwas positiver in die Zukunft: "Die Sponsoren sind lockerer, Gespräche sind voll im Gange", sagt Schwabl.

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Aber er weiß auch, dass die Regionalliga keine Dauerlösung für seinen Verein ist: "Wirtschaftlich ist klar, dass wir da bald raus müssen. Selbst in der 3. Liga wäre es finaziell schwierig. Das Ziel muss langfristig die 2. Liga sein." Das sieht auch Schromm so: "Ein Dominik Stahl hat hier nicht unterschrieben, um ewig Regionalliga zu spielen."

Zunächst aber wollen die Hachinger bis Ende November in der Tabelle vorn mit dabei sein: "Wir wollen die Lizensierung diese Saison ohne Bauchschmerzen beantragen", sagt Schwabl. Am Sonntag (14 Uhr) startet die Spielvereinigung beim Aufsteiger TSV 1860 Rosenheim.

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