Haching träumt vom Aufstieg in die 2. Liga

Unterhaching feiert mit dem 2:0 in Großaspach einen gelungen Re-Start und springt auf Platz zwei. Trainer Schromm ruft den Aufstiegskampf für die halbe Liga aus.
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Haching und sein schweres Restprogramm – Trainer Claus Schromm ist’s eigentlich egal: "Dann hat man es in den eigenen Händen."
firo/AK Haching und sein schweres Restprogramm – Trainer Claus Schromm ist’s eigentlich egal: "Dann hat man es in den eigenen Händen."

München - Der Blick auf die aktuelle Drittliga-Tabelle dürfte Unterhachings Trainer Claus Schromm gefallen. Punktgleich mit dem MSV Duisburg ist die SpVgg mit 47 Zählern Zweiter, zwei Punkte vor dem TSV 1860 auf dem Relegationsplatz. Eine Momentaufnahme, die Schromm als Abschlusstableau bestimmt unterschreiben würde.

"Wenn man auf die Tabelle schaut, was ich keinem raten würde, dann muss man auf die ersten zehn Plätze schauen", sagte der 51-Jährige gestern auf AZ-Nachfrage, "denn der Zehnte hat nur fünf Punkte Rückstand auf den Ersten." Um genau zu sein, rechnet sich sogar der mit 42 Zählern ebenfalls punktgleiche KFC Uerdingen als Elfter noch berechtigte Aufstiegschancen aus. In der Dritten Liga geht es so eng wie nirgendwo sonst zu.

Von der "Hölle Dritte Liga" in den "Himmel Zweite Bundesliga"

"Wir sind voll mit dabei", sagte Schromm nach dem 2:0 am Samstag in Großaspach und dem damit gelungenen Re-Start, für den Felix Schröter (45.) und Stephan Hain (48.) mit ihren Toren gesorgt hatten. Nach dem Spiel habe er seiner Mannschaft "angemerkt, welche Erlösung das war, da wieder gut reinzukommen". Denn speziell in Großaspach "haben wir uns in der Vergangenheit immer sehr schwergetan".

Viel Zeit den Erfolg zu genießen, bleibt Haching nicht, schließlich wartet schon Dienstag Abend (20.30 Uhr/Magenta Sport) das Duell mit dem FC Ingolstadt, mit 42 Punkten Tabellenneunter. Das nächste entscheidende Spiel auf dem Weg von der "Hölle Dritte Liga" in den "Himmel Zweite Bundesliga". So hatte das zuletzt Präsident Manni Schwabl in der "SZ" formuliert, als er sagte, man habe nun fünf Wochen lang Zeit, um "von der Hölle ins Paradies aufzusteigen".

Drittletzter Spieltag: Unterhaching gegen die Löwen

Auch Schromm hatte das 3:2 der Sechzger gegen Duisburg beeindruckt. "Wenn man das Spiel von Sechzig sieht: Da denkt keiner mehr an Corona. Jeder ist heiß und freut sich auf die nächsten Spiele", sagte er.

Von Schützenhilfe für sein Team könne man aber nicht sprechen. Denn: "Von den ersten zehn Teams will jeder aufsteigen." Das Restprogramm hat es für Haching dabei noch in sich. Am drittletzten Spieltag muss die SpVgg bei den Löwen ran, am letzten dann bei den Zebras. "Wir sind froh, solche Hochkaräter noch selber vor der Brust zu haben", sagte Schromm, "dann hat man es in den eigenen Händen und kann es dann auch selber richten."

Lesen Sie hier: Manni Schwabl - Außenbild der 3. Liga ist eine Katastrophe

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