Bigalke zu Köln

Haching lässt seinen besten Spieler ziehen – das bringt dringend benötigtes Geld.
| Gregor Röslmaier
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Kein Hachinger mehr: Sascha Bigalke (l), hier im Zweikampf gegen den Stuttgarter Tobias Rathgeb.
Kein Hachinger mehr: Sascha Bigalke (l), hier im Zweikampf gegen den Stuttgarter Tobias Rathgeb.

Wenige Stunden vor dem Ende der Transferperiode gab es den großen Schreck für die Spielvereinigung: Spielmacher Sascha Bigalke wechselt zum Zweitligisten 1. FC Köln. „Wir mussten das Hirn einschalten und konnten nicht sagen: ,Das haben wir nicht nötig.’ Außerdem ist uns Köln bei der Ablöse immer mehr entgegen gekommen“, sagte Präsident Manni Schwabl.
Der Transfer bringt den klammen Hachingern fast so viel wie ein neuer Hauptsponsor, die Ablösesumme dürfte bei rund 400.000 Euro liegen. Der 22-Jährige hatte im Mai seinen Vertrag verlängert, trotz eines Angebots von Energie Cottbus – er wäre ablösefrei gewesen. Jetzt kam der Umschwung. „Die Trainer haben ihn dieses Jahr ins Zentrum gestellt, das hat ihn unheimlich gepusht“, sagte Schwabl. Das sahen auch die Rheinländer beim Sieg im DFB-Pokal in Haching (2:1). Danach fragte FC-Sportdirektor Frank Schäfer bei Schwabl nach, ob Bigalke zu haben sei. Haching freut sich nun über Geld. „Das verschafft uns etwas Luft, sichert uns aber noch nicht die Lizenz für kommende Saison“, so Schwabl.
Als Ersatz ist Savio Nsereko angedacht, für den es aber weiter keine Freigabe des AC Florenz gibt. Mit Bigalke verliert die SpVgg ihren wohl besten Spieler und Schwabl fragt sich: „Steigen wir ohne Bigalke ab? Die Trainer und ich haben das ganz klar mit ,Nein’ beantwortet.“ Hoffentlich behalten sie Recht.

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