Spaniens Last-Minute-Jubel: EM-Qualifikation geschafft

Es dauert bis in die Nachspielzeit. Dann aber jubelt Spanien. Das EM-Ticket ist sicher. Irland verpasst indes die vorzeitige Chance.
| dpa
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Der Spanier Rodri (l) und Kristoffer Olsson aus Schweden im Kampf um den Ball.
Jessica Gow/TT NEWS AGENCY/AP/dpa/dpa 2 Der Spanier Rodri (l) und Kristoffer Olsson aus Schweden im Kampf um den Ball.
Kopfballduell zwischen Haris Seferovic (l) aus der Schweiz und dem Iren Enda Stevens.
Laurent Gillieron/KEYSTONE/dpa/dpa 2 Kopfballduell zwischen Haris Seferovic (l) aus der Schweiz und dem Iren Enda Stevens.

Berlin - Spanien kann dank eines Last-Minute-Tores nun endgültig für die EM im kommenden Jahr planen. Der ehemalige Welt- und Europameister feierte am Dienstagabend in Solna das 1:1 gegen Gastgeber Schweden wie einen Sieg.

Durch den Treffer von Rodrigo Moreno in der zweiten Minute der Nachspielzeit ist den Spaniern das EM-Ticket in der Gruppe F nicht mehr zu nehmen. Sie stehen damit als sechster Endrunden-Teilnehmer nach Belgien, Italien, Russland, Polen und der Ukraine fest. Insgesamt werden 24 Nationen an der Fußball-EM 2020 teilnehmen, die erstmals in 12 Ländern stattfindet.

Spanien holte 20 Punkte aus acht Spielen. Schweden ist Zweiter mit fünf Punkten Rückstand. Dabei sah es nach einer Niederlage gegen die Schweden aus, die in der 50. Minute durch Marcus Berg in Führung gegangen waren. Die Spanier konnten ihren Ballbesitzvorteil von 72:28 Prozent lange nicht in ein Tor ummünzen, ehe es kurz vor Schluss doch noch gelang. So verpassten die Schweden mit RB Leipzigs Emil Forsberg die Gelegenheit, ihre Ausgangssituation noch mehr zu verbessern. Dritter ist Rummänien mit einem Punkt weniger als die Schweden.

Einen Sieg hätte Irland für den vorzeitigen EM-Einzug schaffen müssen in Genf gegen die Schweiz. Der ehemalige Bundesliga-Profi von Eintracht Frankfurt, Haris Seferovic, leitete aber den dritten Sieg der Schweizer in der Gruppe D ein. Sie verschossen durch Ricardo Rodríguez sogar noch einen Handelfmeter (77.), zu einem Tor kamen sie nach der Gelb-Roten Karte für Irlands Kapitän Seamas Coleman wegen des Handspiels dennoch: Shane Duffy unterlief in der 3. Minute der Nachspielzeit ein Eigentor. Die Schweizer sind bei einer Partie weniger nun nur noch einen Zähler schlechter als Irland (12). Punktgleich mit den Iren ist Dänemark, das spielfrei am Dienstag hatte und wie die Schweiz erst sechs Partien insgesamt absolvierte.

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