So hält der E-Bike-Akku länger
E-Biken boomt, die Verkaufszahlen an batteriegetriebenen Zweirädern gehen konstant nach oben. Herzstück eines E-Bikes beziehungsweise Pedelecs ist der Akku. Die sind inzwischen erstaunlich leistungsfähig geworden, benötigen aber auch ein bisschen Pflege.
Grundsätzlich gilt auch beim E-Bike-Akku: Ein Blick in die Bedienungsanleitung kann nicht schaden. Zunächst kommt es auf den Akku-Typ an. Viele kennen noch den „Memory-Effekt“ aus den frühen Akkuzeiten. Der ist größtenteils Geschichte. Somit kann man heute nach Lust und Laune nachladen, zwischenladen oder teilladen, das schädigt einen modernen Akku nicht mehr.
Aber auch heute noch gilt: Dem Akku „tut es gut“, wenn er hin uns wieder einmal ganz entladen wird und auch wieder vollständig aufgeladen wird. Bei längerer Ladung ist darauf zu achten, dass der Akku trocken und kühl liegt. Unbedingt sollte man langandauernde, direkte Sonneneinstrahlung vermeiden. Das gilt im Übrigen auch für den Fall, dass das E-Bike über mehrere Stunden geparkt wird.
Direkte Sonneneinstrahlung schädigt den Akku massiv und ohne die Möglichkeit zur Wiederherstellung. Und auch für sehr lange Lagerperioden gilt: Um die Leistungsfähigheit zu erhalten, sollte der Akku auch dann hin und wieder geladen werden, wenn er nicht im Einsatz ist. Wenn Sie die Wartungstipps befolgen, so geben die Hersteller die Lebensdauer von handelsüblichen Akkus mit 500 bis 1000 Ladezyklen an.
Dann ist in der Regel Ihr E-Bike noch ganz gut in Schuss. Von daher lohnt es sich beim Kauf, sich gleich nach den Kosten für einen Ersatz-Akku zu erkundigen.
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