Slalom-Frauen nicht auf Podium - Brite verpasst Coup

Im ersten alpinen Ski-Weltcup des Kalenderjahres haben die deutschen Slalom-Fahrerinnen eine Überraschung verpasst - eine von ihnen verbuchte Rang sieben aber als Erfolg. In der Herren-Konkurrenz ohne deutsche Starter hätte ein Brite fast Geschichte geschrieben.
| dpa
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Christina Geiger hatte nichts mit der Medaillenvergabe zu tun.
Roland Schlager/APA/dpa 2 Christina Geiger hatte nichts mit der Medaillenvergabe zu tun.
Die Sieger von Oslo: Petra Vlhova aus der Slowakei und Marco Schwarz aus Österreich.
Bendiksby, Terje/NTB scanpix/dpa 2 Die Sieger von Oslo: Petra Vlhova aus der Slowakei und Marco Schwarz aus Österreich.

Oslo - Die deutschen Slalom-Damen haben beim City-Event in Oslo die Podestränge verpasst. Christina Geiger schied im Parallelrennen am Neujahrstag im Viertelfinale aus, Lena Dürr hatte es zum Auftakt eine Runde zuvor erwischt.

Mit Platz sieben sammelte Geiger immerhin Schwung für ihre nächsten Rennen, wenn sie die nationale Norm für die Weltmeisterschaft im Februar knacken will. Die 28-Jährige braucht einen Top-Acht-Platz oder zwei Ränge in den besten 15 - Oslo zählte für diese Wertung nicht. Der Sieg ging an Petra Vlhova aus der Slowakei, bei den Herren gewann der Österreicher Marco Schwarz.

"Ich wäre gerne weiter gekommen", sagte Geiger in der ARD, nachdem sie der Mitfavoritin und späteren Dritten Wendy Holdener aus der Schweiz um 0,69 Sekunden unterlegen war. "Ich habe es nicht geschafft, sie zu knacken, aber ich bleibe dran." Im Auslauf der Holmenkollen-Skisprunganlage bezwang Vlhova in einem spannenden Finale die Favoritin Mikaela Shiffrin, nachdem sie fünfmal in dieser Saison Zweite hinter ihrer amerikanischen Rivalin geworden war.

Dürr war im Achtelfinale gegen die Schwedin Anna Swenn Larsson ausgeschieden und beendete das Rennen auf Rang 14. Die Oberbayerin, die in ihrer Karriere schon ein City-Event gewonnen hatte, fädelte im ersten von zwei Läufen ein und hatte dann keine Chance mehr.

Bei den Herren waren keine Deutschen am Start. Dafür hätte Dave Ryding fast Geschichte geschrieben und als erster Brite einen Weltcup gewonnen. Im Finale verlor der 32-Jährige dann gegen Schwarz, konnte sich aber immerhin mit dem zweiten Podestrang seiner Karriere trösten. Platz drei holte sich Ramon Zenhäusern aus der Schweiz.

Aus dem deutschen Herren-Team wäre nur Felix Neureuther für einen Start berechtigt gewesen. Der lange verletzte Routinier verzichtete aber auf den Trip nach Norwegen, um sich daheim auf die Klassiker im Januar vorzubereiten. Vor der WM stehen in Zagreb, Adelboden, Wengen, Kitzbühel und Schladming fünf Slaloms an, dazu kommen die Riesentorläufe in Adelboden und daheim in Garmisch-Partenkirchen.

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