Silber für Speerwerferin Stahl, Molitor Vierte

Speerwerferin Linda Stahl hat sich mit dem letzten Wurf bei der Leichtathletik-EM in Amsterdam die Silbermedaille gesichert. Mit 65,25 Metern musste sich die Leverkusenerin am Samstag nur Tatjana Chaladowitsch aus Weißrussland geschlagen geben.
von  sid
Linda Stahl freut sich über ihre Silbermedaille.
Linda Stahl freut sich über ihre Silbermedaille. © dpa

Amsterdam - Die Olympia-Dritte Linda Stahl (Leverkusen) hat bei der Leichtathletik-EM in Amsterdam Silber im Speerwurf gewonnen. Die 30-Jährige steigerte sich im letzten Versuch auf 65,25 m und sicherte sich dadurch noch ihre vierte EM-Medaille in Serie.

Die Ex-Europameisterin musste sich nur der Weißrussin Taziana Chaladowitsch (66,34/Landesrekord) geschlagen geben. Bronze gewann Sara Kolak aus Kroatien (63,50/Landesrekord). Stahl holte damit die achte Medaille in Amsterdam für das deutsche Team.

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Weltmeisterin Katharina Molitor (Leverkusen) lag lange auf dem Bronze-Rang, musste sich am Ende aber trotz Saisonbestleistung von 63,20 m mit dem vierten Platz begnügen. Überhaupt nicht zurecht kam auch Olympiasiegerin und Titelverteidigerin Barbora Spotakova (62,66/Tschechien) als Fünfte.

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Stahl setzte zudem eine beeindruckende Serie der deutschen Speerwerferinnen fort. Seit 1969 gab es bei Europameisterschaften immer mindestens eine deutsche Medaille. Die Ärztin hatte 2010 triumphiert und 2012 sowie 2014 Bronze geholt. Nun machte sie mit Silber ihren persönlichen Medaillensatz komplett.

Die deutsche Meisterin Christin Hussong (Zweibrücken) hatte mit 57,17 die Qualifikation nicht überstanden. Die ehemalige Weltmeisterin Christina Obergföll (Offenburg) wurde nicht für die EM nominiert.

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