Schweiz verspielt Sieg - Spanien und Italien souverän

Spanien musste beim EM-Quali-Spiel auf Malta ohne Trainer Luis Enrique auskommen, der aus «persönlichen Gründen» nicht dabei war. Dennoch reichte es zu einem knappen Sieg. Italien gewann deutlich höher, die Schweiz erlebte eine verrückte Schlussphase.
| dpa
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Die Italiener (r) feiern das erste Tor im Spiel gegen Liechtenstein.
Serena Campanini/ANSA/dpa 4 Die Italiener (r) feiern das erste Tor im Spiel gegen Liechtenstein.
Der Norweger Maars Johnsen (M) feiert das 1:0 gegen Schweden.
Daniel Stiller/Bildbyran via ZUMA Press/dpa 4 Der Norweger Maars Johnsen (M) feiert das 1:0 gegen Schweden.
Die Spieler der Republik Irland feiern ein Tor gegen Georgien.
Niall Carson/PA Wire/dpa 4 Die Spieler der Republik Irland feiern ein Tor gegen Georgien.
Der Däne Henrik Dalsgaard (l) ringt mit dem Schweizer Ajeti um den Ballbesitz.
Georgios Kefalas/KEYSTONE/dpa 4 Der Däne Henrik Dalsgaard (l) ringt mit dem Schweizer Ajeti um den Ballbesitz.

Berlin - Die Schweizer Nationalmannschaft hat einen perfekten Start in die Qualifikation für die Fußball-Europameisterschaft 2020 leichtfertig verspielt und den zweiten Sieg im zweiten Spiel noch aus der Hand gegeben.

Die Gastgeber mussten sich in Basel gegen den früheren Europameister Dänemark nach einer 3:0-Führung noch mit einem 3:3 (1:0) zufriedengeben. Die früheren Weltmeister Spanien und Italien dagegen gewannen auch ihre zweiten Gruppenspiele.

Vor 18.352 Zuschauern im St.-Jakob-Park hatten Remo Freuler (19. Minute), der Ex-Gladbacher und heutige Arsenal-Profi Granit Xhaka (66.) und der Schalker Breel Embolo (76.) die Schweizer zum scheinbar komfortablen 3:0-Vorsprung geschossen. Doch in einer verrückten Schlussphase sorgten Mathias Jörgensen (84.), Christian Gytkjaer (88.) und Henrik Dalsgaard (90.+3) noch für den Ausgleich der Dänen. Zum Auftakt hatten die Schweizer 2:0 gegen Georgien gewonnen, für die Dänen war es das erste Spiel der EM-Quali.

Spanien kam ohne Cheftrainer Luis Enrique, der nach Angaben des nationalen Verbandes aus "persönlichen Gründen" die Reise nach Malta nicht mitgemacht hatte, gegen den Außenseiter zu einem 2:0 (1:0). In Ta'Qali erzielte Alvaro Morata von Atlético Madrid beide Treffer für die von Co-Trainer Robert Moreno betreuten Gäste (31./73.).

Italien setzte sich gegen Liechtenstein mit 6:0 (4:0) durch. Stefano Sensi (17.), PSG-Star Marco Verratti (32.), Routinier Fabio Quagliarella mit zwei verwandelten Handelfmetern (35./45.+3), Moise Kean (69.) und Leonardo Pavoletti (76.) schossen den Sieg heraus. Daniel Kaufmann sah wegen eines Handspiels kurz vor der Torlinie die Rote Karte (45.+2). Italien hatte sein Auftaktspiel 2:0 gegen Finnland gewonnen und führt die Gruppe J damit souverän an.

Für Spanien war es nach einem 2:1 gegen Norwegen ebenfalls der zweite Sieg in der Qualifikation. Der vermeintlich stärkste Gruppengegner Schweden kam in Norwegen nicht über ein 3:3 (0:1) hinaus.

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