Schröder stolz trotz NBA-Aus: "Großartige Teamleistung"

Der deutsche Nationalspieler Dennis Schröder verabschiedete sich trotz Niederlage gegen LeBron James und die Cleveland Cavaliers erhobenen Hauptes aus den NBA-Playoffs.
| dpa
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Dennis Schröder verabschiedete sich erhobenen Hauptes aus den NBA-Playoffs. Eine letzte Gratulation für Superstar LeBron James, dann überließen der Braunschweiger und seine Atlanta Hawks die Bühne den jubelnden Cleveland Cavaliers.

Cleveland - Zwar geriet das 88:118 und das 0:4 in der Halbfinal-Serie zur Lehrstunde für Schröder & Co., dennoch kann das Überraschungsteam mit seinem Jahr in der nordamerikanischen Profiliga NBA zufrieden sein. "Großartige Teamleistung diese Saison. Ich war noch niemals Teil eines solches Teams", sagte Schröder.

Im vierten Spiel der überraschend einseitigen Halbfinalserie war der 21 Jahre alte Braunschweiger stand er 19:03 Minuten auf dem Parkett und verzeichnete dabei lediglich vier Assists und vier Punkte.

Die Gastgeber, die wieder auf ihren zuvor verletzten Allstar Kyrie Irving zurückgreifen konnten, ließen von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, dass sie auch das vierte Match in Folge gewinnen wollten. Bereits nach dem ersten Viertel führte Cleveland klar mit 32:20 und baute den Vorsprung bis zur Pause auf 59:42 aus.

Auch nach dem Wechsel gaben die Cavaliers den Gästen keine Chance, heranzukommen und dominierten die Partie nach Belieben. Die Fans in der ausverkauften Halle erhoben sich bereits sechs Minuten vor Spielende beim Stand von 103:74 von ihren Sitzen und feierten ihre Lieblinge lautstark.

Superstar LeBron James war bester Werfer seines Teams (23 Punkte) und konnte es sich sogar erlauben, das gesamte Schlussviertel auf der Bank zu bleiben. "An diesem Punkt zu sein, ist wirklich ein tolles Gefühl. Wir haben alles, was ein Team braucht, um den Titel zu holen. Noch vier Siege", resümierte der 30-Jährige. Für Atlanta verzeichnete Jeff Teague die meisten Zähler (17).

Cleveland steht erstmals seit 2007 wieder in den am 4. Juni beginnenden Endspielen. Für James, der im Sommer nach vier Jahren bei Miami Heat wieder nach Cleveland wechselte, ist es sogar das fünfte Finale in Folge. "Ich habe verstanden, was die Menschen in Cleveland, Ohio und auf der ganzen Welt durchmachen mussten, die unsere Farben unterstützen", sagte er. Die vergangenen vier Jahre hatte James mit den Miami Heat zweimal die Meisterschaft gewonnen.

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Clevelands Gegner wird zwischen den Golden State Warriors und den Houston Rockets ermittelt. Nach vier Partien führt Golden State mit 3:1-Siegen und braucht somit nur noch einen weiteren Erfolg zum Finaleinzug.

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