Schalker Aufsichtsratschef Tönnies bedauert Tedesco-Trennung

Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies bedauert die Trennung von Fußball-Trainer Domenico Tedesco.
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Clemens Tönnies hielt eigentlich viel von Trainer Domenico Tedesco.
Ina Fassbender/dpa Clemens Tönnies hielt eigentlich viel von Trainer Domenico Tedesco.

Gelsenkirchen - Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies bedauert die Trennung von Fußball-Trainer Domenico Tedesco.

"Es ist für mich eine sehr schwere emotionale Entscheidung, die der Vorstand getroffen hat, aber wir mitgetragen haben. Mir tut es einfach Leid", wurde der 62-Jährige, der den freigestellten Coach des abstiegsbedrohten Bundesligisten wegen seiner sympathischen Art und Fachkompetenz besonders schätzt, in den Zeitungen der Funke Mediengruppe zitiert.

Nach dem Beschluss des Vorstandes, der aus dem neuen Sportchef Jochen Schneider, Finanzchef Peter Peters und Marketingvorstand Alexander Jobst besteht, stimmte das Kontrollgremium des Revierclubs der Trennung vom 33-jährigen Tedesco zu.

"Ich glaube, dass gerade Jochen Schneider die Gesamtsituation sehr ruhig abgewogen hat, um dann zu einer Entscheidung zu kommen. Wir sind einverstanden, weil es so auch nicht mehr weiterging", erklärte Tönnies.

Der FC Schalke 04 hatte Tedesco und dessen Co-Trainer Peter Perchtold nach mehrstündiger Beratung von ihren Aufgaben entbunden. Im Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen RB Leipzig wird das auf Bundesliga-Rang 14 abgestürzte Team interimsmäßig von Schalkes "Jahrhunderttrainer" Huub Stevens (65) sowie Ex-Profi und Fußball-Lehrer Mike Büskens (50) betreut.

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