Rhein-Neckar Löwen gewinnen erstmals Supercup

Gelungener Start für die Rhein-Neckar Löwen in die Handball-Saison. Erstmals gewinnt der Meister den Super Cup gegen Pokalsieger SC Magdeburger - und das ohne den bisherigen Star Uwe Gensheimer.
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Supercup-Sieger 2016: Die Rhein-Neckar Löwen.
dpa Supercup-Sieger 2016: Die Rhein-Neckar Löwen.

Stuttgart - Die Rhein-Neckar Löwen können auch ohne ihren nach Paris abgewanderten Star Uwe Gensheimer Titel holen: Der deutsche Handball-Meister setzte sich am Mittwochabend beim Super Cup in Stuttgart mit 27:24 (17:12) gegen Pokalsieger SC Magdeburg durch und gewann die erste Trophäe der 51. Bundesliga-Saison, die offiziell am Freitag beginnt. Nach dem Abpfiff tanzten die Spieler übers Feld, feierten mit ihren Fans den Titel.

Für die Löwen war es der erste Super-Cup-Triumph in der Vereinsgeschichte. Sie folgen auf Rekordsieger THW Kiel, der den Titel 2015 zum neunten Mal gewonnen hatte. Mit dem Sieg hat der Meister der Liga-Konkurrenz speziell aus Kiel und Flensburg gezeigt, dass auch in der neuen Spielzeit mit ihm zu rechnen ist.

Zweite Hälfte wurde nochmal spannend

Die Magdeburger, die auf einige angeschlagene Spieler verzichten mussten, verpassten ihren dritten Super-Cup-Titel nach 1996 und 2001 trotz sechs Treffern von Yves Grafenhorst. Bei den Rhein-Neckar Löwen war der als Gensheimer-Nachfolger verpflichtete Isländer Gudjon Valur Sigurdsson einer der Matchwinner als erfolgreichster Werfer mit sieben Toren vor 5651 Zuschauern in der Porsche-Arena.

Bereits nach 13 Minuten hatten die Löwen dank der Tore von Alexander Petersson mit 7:3 vorne gelegen. Der Isländer, mit sechs Treffern zweitbester Werfer seines Teams, feierte nach seinem Jochbeinbruch ein beeindruckendes Comeback. Sein Landsmann Sigurdsson legte erfolgreich nach, erzielte sechs seiner sieben Tore vor der Pause. Pokalsieger Magdeburg hatte in der Defensive kaum Zugriff auf die Badener. Beim 13:7 führten die Löwen erstmals mit sechs Treffern Differenz, zur Pause hieß es immer noch 17:12.

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Nach der Pause änderte sich das Bild: Magdeburg verteidigte viel konsequenter, setzte die Löwen auch dank der Paraden von Torwart Dario Quenstedt unter Druck und hatte nach 42 Minuten den Anschluss beim 17:19 fast geschafft.

Nach neun Minuten ohne Tor erlöste Rafael Baena die Löwen schließlich mit dem 20:17, doch bis zum 24:22 fünf Minuten vor Schluss blieb die Partie hart umkämpft. Dann sorgte Neu-Kapitän Andy Schmid mit zwei Treffern für die Entscheidung. Bereits am Samstag hat der SCM die Chance zur Revanche: Gleich am ersten Bundesliga-Spieltag kommt es in Mannheim erneut zum Duell zwischen Meister und Pokalsieger.

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