Radsport: John Degenkolb steigt krankheitsbedingt aus Vuelta aus

Der deutsche Klassiker-Spezialist John Degenkolb ist frühzeitig bei der Spanien-Rundfahrt ausgestiegen. Vor Start der 5. Etappe teilte sein Team Trek-Segafredo am Mittwoch mit, dass der Radprofi wegen einer Bronchitis die Vuelta nicht fortsetzen könne.
| sid
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"Gesundheit geht vor und die Saison ist noch nicht vorbei, deshalb will ich keine Risiken eingehen", sagte John Degenkolb zu seiner Aufgabe in Spanien.
dpa "Gesundheit geht vor und die Saison ist noch nicht vorbei, deshalb will ich keine Risiken eingehen", sagte John Degenkolb zu seiner Aufgabe in Spanien.

Benicasim - Der deutsche Radprofi John Degenkolb ist vorzeitig aus der 72. Vuelta ausgestiegen. Der zehnmalige Etappensieger der Spanien-Rundfahrt laboriert an einer Bronchitis und ging zur fünften Etappe am Mittwoch über 175,7 Kilometer von Benicàssim nach Alcossebre nicht mehr an den Start.

"Ich war zuvor nie gezwungen, die Teilnahme an einer Grand Tour vorzeitig zu beenden, ich bin daher extrem enttäuscht. Ich war in guter Form und hatte die Beine, aber ich kann nicht frei atmen", sagte der 28-Jährige vom Team Trek-Segafredo, der seit zwei Tagen mit den Beschwerden zu kämpfen hat.

Degenkolb hatte in Spanien mindestens einen Etappensieg angepeilt, zudem war er als Helfer des mit Magenproblemen ebenfalls angeschlagenen zweimaligen Tour-Siegers Alberto Contador (Spanien) eingeplant. Contador bestreitet in seiner Heimat das letzte Rennen seiner Karriere.

Degenkolb will sich nach der Heimreise zunächst auskurieren, anschließend beginnt die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften in Bergen/Norwegen. Im Straßenrennen (24. September) ist er als Kapitän des deutschen Teams eingeplant.

"Gesundheit geht vor und die Saison ist noch nicht vorbei, deshalb will ich keine Risiken eingehen", sagte Degenkolb zu seiner Aufgabe in Spanien. "Deshalb werde ich jetzt nach Hause fahren, mich erholen und auf den Rest der Saison fokussieren." Wann genau er wieder aufs Rad steigen soll, ließ sein Team offen. "Alles hängt davon ab, wie schnell er sich erholt", sagte Mannschaftsarzt Piet De Moor.

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