PS-Protze, Boxer, Bands: Der Park bebt!

Am Wochenende gastiert erstmals die DTM im Olympiastadion, Marco Huck verteidigt seinen Titel, und die Schweden von Mando Diao spielen.
| Filippo Cataldo
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Das Olympiastadion als Rennstrecke: Die DTM kommt nach München.
Olympiapark/ho Das Olympiastadion als Rennstrecke: Die DTM kommt nach München.

Am Wochenende gastiert erstmals die DTM im Olympiastadion, Marco Huck verteidigt seinen Titel, und die Schweden von Mando Diao spielen.

Letzte Woche erlebte Ralph Huber in Durban die Münchner Niederlage gegen Pyeongchang bei der Olympiabewerbung live mit. Nun ist der Olympiapark-Chef ganz froh, dass dieses Wochenende so viel los ist in München. Arbeit war ja schon immer eine gute Medizin, um sich von Rückschlägen zu erholen.
Und an Arbeit wird es Huber und seiner Mannschaft an diesem Wochenende nicht mangeln. Zum ersten Mal wird am Samstag und Sonntag die DTM im Olympiastadion zu Gast sein, in der Eishalle möchte Box-Weltmeister Marco Sturm Samstagabend außerdem seinen Cruiser-Gewichts-Titel gegen den argentinischen Ex-Weltmeister Hugo Hernan Garay verteidigen. Und nebenbei läuft natürlich auch das Tollwood weiter. Weit mehr als 100.000 Besucher erwartet Huber am Wochenende im Olympiapark. „Neben den Rennsport- und Boxbegeisterten werden natürlich auch die Spaziergänger und Jogger im Park sein. Und die Besucher, die einfach nur auf den Turm wollen. Dass wir so viele verschiedene Besucher anlocken könne, beweist doch nur, dass der Olympiapark wirklich lebt“, sagt Huber. Und dass er bebt!
Der Höhepunkt – nicht nur der sportliche – des Wochenendes wird also das DTM-Event sein. Zwei Tage lang werden unter dem Zeltdach die 470 PS starken Motoren der Audi- und Mercedes-Boliden kreischen, wenn die DTM-Stars den inoffiziellen Titel des Stadionmeisters ausfahren.
Huber muss nur aus dem Fenster seines Büros schauen, um die Vorfreude zu steigern. Am Montag sind die Sattelschlepper mit Material und die Arbeiter angekommen, um das Fahrerlager und die Boxen aufzubauen, und auf dem schon vor Monaten verlegten Asphalt im Olympiastadion die engste Strecke im DTM-Kalender zu ziehen. Rund 1,2 Kilometer wird das Asphaltband am Ende lang sein. Am Donnerstag werden die Boliden und Fahrer in München ankommen, Donnerstagabend finden die ersten Trainingsrunden unterm Zeltdach statt. Samstag um 10.30 Uhr beginnt das Qualifying, um 13.10 Uhr gehen die Rennen los. Am Samstag fahren jeweils Audi- und Mercedes-Piloten in Zweikämpfen gegeneinander, am Sonntag geht es um den besten Stadionfahrer. Punkte für die DTM-Wertung gibt es heuer noch nicht zu holen. „Die DTM möchte sich erst einmal anschauen, wie alles funktioniert“, so Huber, „unser Ziel ist aber, dass München in den offiziellen Rennkalender aufgenommen wird.“
Weitere Infos zum DTM-Showrennen und was sonst noch geboten ist am Wochenende im Olympiapark lesen Sie hier:

Tickets: 40000 Karten für das DTM-Event sind bereits verkauft, 60000 sollen es am Ende werden. Tickets (über eventim.de buchbar) kosten zwischen 29 und 95 Euro. Wer Ralf Schumacher, Martin Tomczyk und Co richtig nahe kommen will, kann sich für zusätzlich 20 Euro das Fahrerlagerticket kaufen. Karten für den Boxkampf am Samstagabend (Hauptkampf ab ca. 22.30 Uhr) kosten ab 26 Euro.

Rahmenserien: Neben der DTM werden die Fahrer der Mini-Challenge zwei Meisterschaftsläufe (Samstag und Sonntagnachmittag) im Stadion austragen. Dass Motorsport auch umweltschonend sein kann, beweist VW. Die 275 PS starken Rennwagen des VW Scirocco Cups haben Erdgasantrieb (Samstag, 18.10 Uhr).

Was ist sonst noch geboten? Samstag um 19.40 Uhr wird wohl Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel seinen Red Bull über die Rennstrecke fahren, Sonntag um 13.40 Uhr dann Nico Rosberg seinen Silberpfeil. Samstagabend ab 20.30 Uhr treten als Haupt-Showact die schwedischen Rocker von Mando Diao auf. Und BMW präsentiert in der BMW-Welt übrigens ihr neues DTM-Auto, mit dem sie nächstes Jahr an den Start gehen wollen.

Was hat die DTM mit Boxen zu tun? Sowohl die DTM als auch die Box-Veranstaltungen des Sauerland-Boxstalls werden von der ARD übertragen. „Die Idee, beide Veranstaltungen an diesem Wochenende zu kombinieren, lag also nahe“, sagt Huber.

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