Pokal-Aus in Berlin: Abschied auf Raten

Die Volleyballer von Generali Haching fliegen in Berlin aus dem Pokal – wohl das letzte Spiel in diesem Wettbewerb.
| Ron Stoklas
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Enttäuscht: Hachings Trainer Mihai Paduretu.
sampics/Augenklick Enttäuscht: Hachings Trainer Mihai Paduretu.

BERLIN Als die Berlin Volleys ihren zweiten Matchball zum 3:0-Erfolg im Halbfinale des DVV-Pokals nutzten, sah man den Spielern, den Betreuern und den knapp 60 mitgereisten Fans der Hachinger die Enttäuschung deutlich an. Es war nicht irgendeine Niederlage für die Volleyballer aus dem Münchner Süden – sondern wohl das letzte Pokalspiel der Mannschaft überhaupt. Hauptsponsor Generali steigt zum Saisonende aus, ein Nachfolger ist nicht in Sicht.

Zwar hat Haching noch Chancen auf die Titel in der Liga und im europäischen CEV-Cup, die Beziehung zum nationalen Pokal war jedoch immer etwas besonderes: Schließlich holten Hachings Trainer Mihai Paduretu („Ich kann der Mannschaft nichts vorwerfen, sie hat gekämpft“) und seine Mannschaft in den letzten fünf Jahren vier mal den Titel. Kapitän Sebastian Schwarz resümierte enttäuscht: „Berlin hat verdient gewonnen, wir haben es einfach nicht geschafft, unsere Leistung auf das Parkett zu bringen.“ Dass sie’s können, zeigen die Hachinger in der Liga – dort sind sie Tabellenführer.

Eine bittersüße Situation: Aufgrund der bisher erfolglosen Suche nach einem neuen Hauptsponsor, steht die Profi-Abteilung vor dem Aus. Zwar will man laut Manager Josef Köck die Saison in einem „vernünftigen Rahmen“ zu Ende spielen, der Verein selbst soll dabei jedoch nicht finanziell beansprucht werden um auch in Zukunft schuldenfrei arbeiten zu können.

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