Pesic: Basketball nicht gefährlicher als Fußball

Marko Pesic, Geschäftsführer von Meister FC Bayern München, sieht für eine Fortsetzung der Basketball-Bundesliga in der Corona-Krise kein größeres Risiko als für die Fußball-Bundesliga.
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Geschäftsführer der Basketballabteilung des FC Bayern München: Marko Pesic.
Tobias Hase/dpa/dpa Geschäftsführer der Basketballabteilung des FC Bayern München: Marko Pesic.

München - Marko Pesic, Geschäftsführer von Meister FC Bayern München, sieht für eine Fortsetzung der Basketball-Bundesliga in der Corona-Krise kein größeres Risiko als für die Fußball-Bundesliga.

"Ich weiß nicht, warum das in der Halle gefährlicher wäre als beim Fußball", sagte Pesic auf eine entsprechende Frage beim ZDF-"Morgenmagazin". Die BBL orientiere sich am Fußball bei ihrem Konzept für Hygiene und Sicherheit, dies sei aber etwas anders, betonte der Ex-Nationalspieler. "Wir haben ein Konzept gewählt, bei dem wir alle Mannschaften an einem Standort haben können, ein exklusives Hotel für alle Mannschaften haben."

Die BBL will ihre derzeit unterbrochene Saison als Turnier mit zehn Teams an einem Standort ohne Zuschauer fortsetzen. Als Ausrichter beworben haben sich neben den Münchnern auch die beiden Teilnehmer Alba Berlin und Fraport Skyliners aus Frankfurt sowie die Telekom Baskets Bonn, die ihre Saison bereits beendet haben. Die BBL will aktuell über die Vergabe beraten.

"Natürlich fragen die Spieler: Was passiert mit mir, wie ist das Risiko und so weiter", berichtete Pesic über Reaktionen aus der Münchner Mannschaft auf die Pläne. "Bis jetzt habe ich, was unsere Spieler angeht, da keine großen Bedenken gehabt, weil sie uns natürlich vertrauen. Wir wären verrückt, wenn wir unsere Spieler und uns alle in Risiken begeben werden, die nicht verantwortlich wären."

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