Paderborn träumt wieder vom Klassenerhalt

Das letzte Spiel des Jahres sorgte bei den beiden beteiligten Clubs für völlig unterschiedliche Gefühlslagen. Während sie in Paderborn zufrieden in die Weihnachtstage gehen, ist die Stimmung in Frankfurt zum Ende des Jahres deutlich getrübt.
| dpa
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Paderborns Torwart Leopold Zingerle (l) kann den Treffer zum 2:1 durch Frankfurts Bas Dost (r) nicht mehr verhindern.
Friso Gentsch/dpa/dpa Paderborns Torwart Leopold Zingerle (l) kann den Treffer zum 2:1 durch Frankfurts Bas Dost (r) nicht mehr verhindern.

Paderborn - Wochenlang war Eintracht Frankfurt in aller Munde. Doch seit dem 5:1 gegen Bayern München läuft bei den Hessen nichts mehr zusammen. Nach nur einem Punkt aus den vergangenen sieben Spielen stecken die Hessen plötzlich im Abstiegskampf.

Dort befindet sich auch weiter der SC Paderborn. Doch beim Aufsteiger war das jedem von Beginn an klar. Das 2:1 (2:0) gegen Frankfurt gibt den Ostwestfalen jetzt neue Zuversicht, im Mai 2020 die Sensation in Form des Klassenerhalts zu schaffen.

DIE SITUATION IN PADERBORN: Der dritte Sieg der Saison war für den Aufsteiger nicht nur tabellarisch enorm wichtig. Auch für das Gefühl war der Dreier von großer Bedeutung. "Dieses tolle Jahr auf diese Art und Weise abzuschließen, ist toll", sagte Paderborns Sportchef Martin Przondziono. Mit nur drei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz 16 haben die Ostwestfalen im neuen Jahr weiter alle Möglichkeiten, die nächste Sensation zu schaffen und die Liga zu halten.

DIE SITUATION IN FRANKFURT: Abgesehen von Werder Bremen dürfte kein anderer Bundesligist so froh über die Winterpause sein wie die Hessen. Nach phasenweise tollen Siegen mit dem 5:1 gegen Bayern München als Höhepunkt haben die Frankfurter in den vergangenen Wochen ihre gute Ausgangslage komplett verspielt. Anstatt wieder um den Einzug in den Europapokal mitzuspielen, heißt es für die Frankfurter nun erst einmal Abstiegskampf. Denn Fortuna Düsseldorf auf Platz 16 ist nur noch drei Zähler entfernt. "Ab dem 2. Januar greifen wir wieder an", kündigte Sportchef Fredi Bobic an. "Dann gilt es erst einmal, sich aus den Gefilden, in denen wir uns jetzt befinden, zu verabschieden."

DIE WINTERPAUSE: Beide Vereine dürften in der Winterpause auf dem Transfermarkt aktiv werden. Allerdings werden sich die Aktivitäten im überschaubaren Rahmen halten. "Wenn man das Spiel heute gesehen hat, kann man sich fragen, ob wir überhaupt was machen müssen", sagte Paderborns Sportchef Przondziono. Auch sein Frankfurter Kollege Bobic erklärte, neue Spieler seien "kein Muss". Dennoch dürfte der stets umtriebige Bobic schon den einen oder anderen Spieler im Auge haben.

DER NEUSTART: Paderborn startet Mitte Januar 2020 gegen Leverkusen in den zweiten Saisonteil. Frankfurt gastiert bei 1899 Hoffenheim.

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